Athen will weitere Häfen verpachten - Privatisierungen auf Hochtouren

Athen (APA/dpa) - Das schuldengeplagte Griechenland kommt bei seinen Privatisierungen voran. Nach der Verpachtung der zwei größten Häfen Piräus und Thessaloniki sollen nun weitere wichtige Hafenanlagen privatisiert werden. "Es gibt großes Interesse für diese strategisch wichtigen Häfen", sagte ein hoher Funktionär des griechischen Finanzministeriums der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

Unter anderem soll der Hafen von Alexandroupoli im äußersten Nordosten des Landes verpachtet werden. Er könnte eine Drehscheibe für den Transport von Erdgas werden. US-Unternehmen planen dort ein Gasdepot zu bauen. Der Hafen hat eine Bahnanbindung, die Griechenland mit Ost- und Mitteleuropa verbindet.

Verpachtet sollen auch der touristisch wichtige Hafen der Jet-Set-Insel Mykonos und die Häfen von Korfu und Heraklion auf Kreta. Auf der Liste des Privatisierungsfonds (Taiped) und der Schuldenagentur stehen auch die Häfen Lavrion und Elefsina im Großraum Athen sowie die Häfen Patras und Igoumenitsa, die als Tore nach Italien gelten.

Der völlig überschuldete Euro-Staat bekommt seit Jahren Hilfsgelder, die an Sparprogramme, Privatisierungen und Strukturreformen geknüpft sind. Athen hat sich verpflichtet, Privatisierungen zu beschleunigen. 14 Flughäfen sind schon verpachtet worden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte