Athen: Schwierige Verhandlungen mit Gläubigern dauern an

Die neue Runde der Gespräche Griechenlands mit den internationalen Geldgebern über das Reformprogramm soll mindestens bis Donnerstag weitergehen. Am Freitag wollen die Kontrolleure der Gläubiger aus Athen abreisen und die Eurogruppe informieren. Die Euroland-Finanzminister treffen sich informell in Amsterdam. Dies berichtete das griechische Staatsfernehen (ERT) am Dienstag.

Im Mittelpunkt stehen hauptsächlich Sparmaßnahmen im Umfang von 5,4 Mrd. Euro. Zudem wird am Rande auch über ein sogenanntes "Sparprogramm auf Vorrat" in Höhe von etwa 3 Mrd. Euro gesprochen, berichtete übereinstimmend die griechische Finanzpresse. Dieses Reserve-Sparprogramm soll in Kraft treten, falls Athen das von den Gläubigern gesetzte Ziel eines primären Überschusses (ohne Schuldenbedienung) 2018 nicht erreichen sollte.

Vorrang haben jedoch nach Ansicht Athens die bereits vereinbarten Maßnahmen in Höhe von rund 5,4 Mrd. Euro. Über ein entsprechendes Gesetzesbündel zu einer Steuer- sowie einer Rentenreform mit diesen Sparvorhaben soll das Parlament in Athen erst kommende Woche oder sogar nach dem orthodoxen Osterfest am 1. Mai abstimmen, hieß es aus Kreisen der Regierung. Die Zeit drängt: Im Juli muss Athen EZB-Milliardenkredite zurückzahlen. Das Geld dafür hat Athen derzeit nicht.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach