Athen: Schwierige Verhandlungen mit Gläubigern dauern an

Die neue Runde der Gespräche Griechenlands mit den internationalen Geldgebern über das Reformprogramm soll mindestens bis Donnerstag weitergehen. Am Freitag wollen die Kontrolleure der Gläubiger aus Athen abreisen und die Eurogruppe informieren. Die Euroland-Finanzminister treffen sich informell in Amsterdam. Dies berichtete das griechische Staatsfernehen (ERT) am Dienstag.

Im Mittelpunkt stehen hauptsächlich Sparmaßnahmen im Umfang von 5,4 Mrd. Euro. Zudem wird am Rande auch über ein sogenanntes "Sparprogramm auf Vorrat" in Höhe von etwa 3 Mrd. Euro gesprochen, berichtete übereinstimmend die griechische Finanzpresse. Dieses Reserve-Sparprogramm soll in Kraft treten, falls Athen das von den Gläubigern gesetzte Ziel eines primären Überschusses (ohne Schuldenbedienung) 2018 nicht erreichen sollte.

Vorrang haben jedoch nach Ansicht Athens die bereits vereinbarten Maßnahmen in Höhe von rund 5,4 Mrd. Euro. Über ein entsprechendes Gesetzesbündel zu einer Steuer- sowie einer Rentenreform mit diesen Sparvorhaben soll das Parlament in Athen erst kommende Woche oder sogar nach dem orthodoxen Osterfest am 1. Mai abstimmen, hieß es aus Kreisen der Regierung. Die Zeit drängt: Im Juli muss Athen EZB-Milliardenkredite zurückzahlen. Das Geld dafür hat Athen derzeit nicht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte