Athen will Privatisierungserlöse in Pensionen statt Schulden stecken

Athen - Die griechische Regierung will mit künftigen Privatisierungserlösen Pensionen und andere Sozialleistungen bezahlen - und nicht ihre Schulden. "Wir schaffen eine neue Behörde, deren Einnahmen in die Finanzierung der Sozialpolitik fließen", sagte Vizefinanzministerin Nadia Valavani am späten Montagabend vor einem Parlamentsausschuss in Athen.

Der neue Chef der Privatisierungsbehörde Taiped, Stergios Pitsiorlas, kündigte überdies an, die hoch umstrittene Privatisierung des Flughafens Hellinikon durch die Vorgängerregierung werde auf den Prüfstand gestellt.

Die Ankündigungen dürften bei den anderen Euro-Staaten für Stirnrunzeln sorgen. Athen hatte sich Ende Februar verpflichtet, keine einseitigen Entscheidungen zu treffen, die die Sparziele des Rettungsprogramms weiter in Gefahr bringen könnten. Allerdings hatten es auch die früheren Regierungen nicht ansatzweise geschafft, die mit der Gläubiger-Troika vereinbarten Privatisierungsziele zu erreichen, 2014 waren sie zwei Milliarden Euro unter dem Soll von 3,5 Milliarden Euro geblieben.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los