Athen sammelt eine Milliarde Euro am Finanzmarkt ein

Die in akuter Geldnot steckende griechische Regierung hat mehr als eine Milliarde Euro auf dem Finanzmarkt eingesammelt. Allerdings habe man dafür tiefer in die Tasche greifen müssen, teilte die Schuldenagentur am Mittwoch in Athen mit.

Sie gab demnach für 1,138 Milliarden Euro Geldmarktpapiere mit einer Laufzeit von sechs Monaten aus und zahlt dafür 2,97 Prozent Zinsen an die Investoren - so viel wie seit elf Monaten nicht mehr. Im Februar waren es noch 2,75 Prozent. Es habe keine Probleme gegeben, die angestrebte Summe aufzutreiben. Griechenland wolle mit dem Geld fällige Anleihen refinanzieren.

Die Ausgabe von sogenannten T-Bills ist zur Zeit die einzige Möglichkeit für Athen, sich am Kapitalmarkt Geld zu beschaffen. Die von den Gläubigern gesetzte Obergrenze von 15 Milliarden Euro ist aber schon ausgeschöpft. Regierungschef Alexis Tsipras benötigt jeden Monat etwa 4,5 Milliarden Euro, um die Verpflichtungen des Landes zu erfüllen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte