Athen sammelt eine Milliarde Euro am Finanzmarkt ein

Die in akuter Geldnot steckende griechische Regierung hat mehr als eine Milliarde Euro auf dem Finanzmarkt eingesammelt. Allerdings habe man dafür tiefer in die Tasche greifen müssen, teilte die Schuldenagentur am Mittwoch in Athen mit.

Sie gab demnach für 1,138 Milliarden Euro Geldmarktpapiere mit einer Laufzeit von sechs Monaten aus und zahlt dafür 2,97 Prozent Zinsen an die Investoren - so viel wie seit elf Monaten nicht mehr. Im Februar waren es noch 2,75 Prozent. Es habe keine Probleme gegeben, die angestrebte Summe aufzutreiben. Griechenland wolle mit dem Geld fällige Anleihen refinanzieren.

Die Ausgabe von sogenannten T-Bills ist zur Zeit die einzige Möglichkeit für Athen, sich am Kapitalmarkt Geld zu beschaffen. Die von den Gläubigern gesetzte Obergrenze von 15 Milliarden Euro ist aber schon ausgeschöpft. Regierungschef Alexis Tsipras benötigt jeden Monat etwa 4,5 Milliarden Euro, um die Verpflichtungen des Landes zu erfüllen.

Luxemburg/Brüssel (APA) - Der EuGH-Generalanwalt hat der Raiffeisenbank St. Stefan-Jagerberg-Wolfsberg in einem Fall gegen eine kroatische Kreditnehmerin, die den Kredit nachträglich für nichtig erklären lassen wollte, den Rücken gestärkt. Das kroatische Gesetz, wonach Kreditverträge mit ausländischen Kreditgebern rückwirkend bis zu 17 Jahre für nichtig erklärt werden könnten, verstoße gegen EU-Recht.
 

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EuGH-Generalanwalt stärkt Raiffeisen Rücken gegen kroatisches Gesetz

Wien (APA) - Ein Korb mit 131 identen Drogerieprodukten kostet in Wien um 39 Prozent mehr als in München, hat die Arbeiterkammer erhoben. Sie durchstöberte dafür im Oktober 15 Super- und Drogeriemärkte in den beiden Städten.
 

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AK: Korb mit Drogeriewaren in Wien 39 Prozent teurer als in München

Aachen (APA/dpa) - Der deutsche Schmerzmittel-Hersteller Grünenthal hat auf seiner milliardenschweren Einkaufstour den US-Markt ins Visier genommen. Die Firma teilte am Mittwoch in Aachen die Übernahme des US-Vertriebsspezialisten Averitas Pharma mit. Das Unternehmen soll den Verkauf von Schmerzpflastern übernehmen, die etwa bei Gürtelrose genutzt werden.
 

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Pharmafirma Grünenthal übernimmt US-Vertriebsspezialisten