Athen: Hilfsprogramm-Überprüfung bald abgeschlossen

Griechenland rechnet mit baldiger Klarheit über das dritte Hilfspaket seiner europäischen Geldgeber. Die laufende Prüfung, bei der EU-Kommission, Europäische Zentralbank (EZB) und Internationaler Währungsfonds (IWF) die Reformfortschritte bewerten, dürfte in der nächsten Woche wieder aufgenommen werden, sagte Finanzminister Euklid Tsakalotos am Montag in Athen vor Parlamentsabgeordneten.

Wenn das geschehe, "dann haben wir noch zwei Wochen bis zum Abschluss", so Tsakalotos.

Mit Blick auf die Institutionen erläuterte der Minister: "Wir müssen sie davon überzeugen (...) wie wir es schaffen wollen, über die Jahre einen Primärüberschuss im Haushalt von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erzielen." Beim Primärsaldo im Haushalt sind Zinszahlungen nicht mit einbezogen.

Dem Abschluss der ersten Prüfrunde im Rahmen des dritten Griechenland-Hilfsprogramms kommt eine besondere Rolle zu. Von einem positiven Befund und Schuldenerleichterungen für das Land hängt ab, ob sich auch der IWF an dem Kreditpaket über bis zu 86 Mrd. Euro beteiligen wird.

Das Programm war 2015 mit den europäischen Partnern vereinbart worden. Unter den Beteiligten ist umstritten, ob man bereits von einem formellen Beginn der Prüfrunde sprechen kann. Im Kreise der Institutionen, zu denen auch der Euro-Schutzschirm ESM gehört, ist bisher nur von einer Erkundungsmission die Rede, die vor kurzem aufgenommen worden sei.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro