Athen dementiert Berichte über Rücktritt des Finanzministers

Die Regierung in Athen hat am Montag Berichten widersprochen, wonach der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos plane zurückzutreten. "Diese Gerüchte sind absolut grundlos", sagte ein Mitarbeiter des Büros des Regierungschefs der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Am Wochenende hatte es Berichte in deutschen Medien gegeben, wonach Euklid Tsakalotos zurücktreten könnte. Grund sei, dass er nicht mit dem neuen harten Sparprogramm einverstanden sei. Insgesamt erreichen diese Maßnahmen neun Milliarden Euro. 3,6 Milliarden Euro davon sollen als sogenannte Sparmaßnahmen auf Vorrat beschlossen werden. Diese sollen in Kraft treten, falls Athen den angepeilten "Primärüberschuss" - also eine positive Haushaltsbilanz ohne Berücksichtigung von Schuldenlasten - von 3,5 Prozent des Bruttoinlandproduktes 2018 nicht erreichen sollte.

Tsakalotos nahm am Montag wie gewohnt an Verhandlungen mit den Gläubigern teil, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen