Athen dementiert Berichte über Rücktritt des Finanzministers

Die Regierung in Athen hat am Montag Berichten widersprochen, wonach der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos plane zurückzutreten. "Diese Gerüchte sind absolut grundlos", sagte ein Mitarbeiter des Büros des Regierungschefs der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Am Wochenende hatte es Berichte in deutschen Medien gegeben, wonach Euklid Tsakalotos zurücktreten könnte. Grund sei, dass er nicht mit dem neuen harten Sparprogramm einverstanden sei. Insgesamt erreichen diese Maßnahmen neun Milliarden Euro. 3,6 Milliarden Euro davon sollen als sogenannte Sparmaßnahmen auf Vorrat beschlossen werden. Diese sollen in Kraft treten, falls Athen den angepeilten "Primärüberschuss" - also eine positive Haushaltsbilanz ohne Berücksichtigung von Schuldenlasten - von 3,5 Prozent des Bruttoinlandproduktes 2018 nicht erreichen sollte.

Tsakalotos nahm am Montag wie gewohnt an Verhandlungen mit den Gläubigern teil, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums.

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Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Auf den einstigen Großaktionär von Air Berlin, die arabische Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi, kommt eine Klage zu, schreibt das "Manager Magazin" am Freitag online. Namhafte Gläubigervertreter machten Etihad für den Zusammenbruch von Air Berlin verantwortlich.
 

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Washington (APA/Reuters) - Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich zu Jahresanfang überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel im Jänner von 95,9 Zählern (Dezember) auf 94,4 Punkte, wie die Universität Michigan am Freitag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen mit 97 Zählern gerechnet.
 

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