Athen will Abkommen mit Fraport über Regionalflughäfen neu aushandeln

Die Griechische Regierung will einige geplante Verkäufe neu verhandeln.

Frankfurt am Main. Die griechische Regierung sträubt sich nicht länger grundsätzlich gegen weitere Privatisierungen. Allerdings sollen einige kurz vor dem Abschluss stehende Verkäufe von Staatseigentum neu ausgehandelt werden. Darunter ist auch die Konzession für den Frankfurter Flughafen-Betreiber Fraport zum Betrieb von 14 Regionalflughäfen über 40 Jahre.

Es werde eine Diskussion mit dem Konsortium über die Beteiligung des Staates sowie der Vergabedauer geben, sagte Wirtschaftsminister Giorgos Stathakis am Mittwoch im griechischen Fernsehen.

Fraport hatte im November 2014 zusammen mit einem griechischen Partner die Betreiberkonzessionen für die Regionalflughäfen erhalten - darunter die Airports in Thessaloniki sowie auf den Inseln Kreta, Korfu und Rhodos. Der Gesamtkaufpreis beläuft sich nach damaligen Angaben auf 1,234 Mrd. Euro. Der endgültige Vertrag sollte ursprünglich im Laufe dieses Jahres unterzeichnet werden.

Paris/Toulouse (APA/Reuters) - Laut Branchenkreisen könnte der europäische Luftfahrtkonzern Airbus künftig weniger Großraumflugzeuge vom Typ A380 bauen. Derzeit werde geprüft, ob die Produktion bis auf sechs Maschinen pro Jahr gesenkt werden könnte, ließ Airbus den Insidern zufolge einige Zulieferer wissen. Schon 2018 will Airbus nur noch zwölf und 2019 nur noch acht Jets dieses Typs herstellen.
 

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Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Finanzminister Peter Altmaier (CDU) und vier seiner europäischen Amtskollegen haben die US-Regierung vor den negativen Folgen ihrer geplanten Steuerreform gewarnt. Die Minister aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien befürchten eine Benachteiligung ausländischer Firmen.
 

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