AT&S im Geschäftsjahr 2015/16 durch China-Start belastet

Wien/Leoben - Der börsennotierte steirische Leiterplattenhersteller AT&S (Austria Technologie & Systemtechnik AG) hat durch den Start des neuen Werks im chinesischen Chongqing eine durchwachsene Bilanz für das Geschäftsjahr 2015/16 vorgelegt. Der Umsatz legte zwar um 14,4 Prozent auf 762,9 Mio. Euro zu, das Betriebsergebnis (Ebit) gab aber um 14,6 Prozent auf 77 Mio. Euro nach, teilte AT&S Montagabend mit.

Das Konzernergebnis verschlechterte sich von 69,3 auf 56 Mio. Euro, der Gewinn pro Aktie verringerte sich von 1,78 auf 1,44 Euro. Bereinigt um das China-Projekt würde das Ebit deutlich über den Vorjahreswerten liegen, wurde in der Aussendung betont.

Zum Ausblick hieß es, dieser sei vielen Unsicherheiten ausgesetzt. Bleibt die Entwicklung stabil dann soll es ein Umsatzwachstum von zehn bis zwölf Prozent geben. Weiters heißt es: "Die höheren Abschreibungen von zusätzlich rund 40 Mio. Euro p.a. für das Projekt Chongqing werde das Ebit deutlich beeinflussen."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro