AT&S - Analysten erwarten Gewinnsprung nach neun Monaten

Wien - Für die anstehende Präsentation der Quartalsergebnisse des Geschäftsjahres 2014/15 des Leiterplattenherstellers AT&S erwarten Analysten einen Gewinnsprung. Der Nettogewinn dürfte sich nach den ersten neun Monaten im Schnitt um 44 Prozent auf 43,7 Mio. Euro erhöht haben. Im Vorjahreszeitraum standen noch 30,44 Mio. Euro zu Buche.

Auch beim operativen Ergebnis (EBIT) sehen die Analysten ein Plus von 39 Prozent auf 60,3 Mio. Euro nach 43,46 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) dürfte sich um neun Prozent erhöht haben und wird zur Zeit bei 109,5 Mio. Euro gesehen. Der Umsatz dürfte sich relativ stabil gehalten haben. Im Schnitt sehen die Experten eine Zunahme von zwei Prozent auf 460,8 Mio. Euro.

Die Analysten erwarten insgesamt ein starkes drittes Quartal. Laut Daniel Damaska von der Erste Group hat das Unternehmen vor allem von der Dollar/Euro-Aufwertung profitiert und zu einem Teil vom Yuan-Kurs zum Dollar. Auch die Auslastung im Werk in Shanghai dürfte sich verbessert haben, was sich in den Umsätzen niederschlage, so der Analyst.

Konkret gebe es damit eine abgeschwächte negative Saisonalität. Auch würden sich durch den verbesserten Produkte-Mix die Margen verbessern. Speziell im "Industrial & Automotive"-Segement wird eine höhere EBIT-Marge erwartet.

Daniel Lion von der Erste Group sieht in den Zahlen ebenfalls ein starkes Quartal und ein positives Signal für das Gesamtjahr. Operativ habe das Unternehmen vor allem von einer starken Nachfrage sowie vom Euro/Dollar-Kurs profitiert. Sollten die Zahlen wie prognostiziert ausfallen, dann müsse man die Schätzungen für das Gesamtjahr ebenfalls nach oben revidieren, so der Analyst.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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