Asyl - Hundstorfer: Keine Arbeitserlaubnis in absehbarer Zeit

Eine Arbeitserlaubnis für Asylwerber wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Dies teilte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) am Freitag bei einer Pressekonferenz in Hall bei Innsbruck mit. "Ich wünsche mir aber schnellere Verfahren und vor allem gleich lange Verfahren in allen Bundesländern", fügte der Ministerin hinzu.

Einer gemeinnützigen Tätigkeit nachzugehen, sei den Asylwerbern ohnehin bereits erlaubt, meinte Hundstorfer. Außerdem seien derzeit auch 16.000 Asylberechtigte arbeitslos. "Zuerst muss ich diese im Arbeitsmarkt integrieren", sagte der Minister.

Das Thema Arbeitserlaubnis den einzelnen Bundesländern zu überlassen, hält Hundstorfer für keine gute Idee. "Da würde es zu einem Staubsaugereffekt kommen und auf einmal unheimlich viele Asylwerber in das Bundesland mit Arbeitserlaubnis kommen", erklärte er.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte