Assad beziffert Kriegsschäden in Syrien auf 200 Milliarden Dollar

Moskau - Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat den Schaden durch den Bürgerkrieg in seinem Land auf bisher 200 Milliarden US-Dollar (etwa 178 Milliarden Euro) beziffert. Der Wiederaufbau in Wirtschaft und Infrastruktur werde lange Zeit brauchen, sagte er in einem Interview, das die russische Agentur Ria Nowosti am Mittwoch veröffentlichte.

Dabei baue Syrien vor allem auf die Hilfe Russlands, Chinas und des Irans. "Natürlich erwarten wir, dass sich der Prozess hauptsächlich auf die drei Staaten stützt, die Syrien in Zeiten der Krise geholfen haben", sagte Assad. Jeder syrische Bürger werde russische Firmen begrüßen. Assad stellten ihnen "großen Spielraum" beim Wiederaufbau in Aussicht. Der Kampf gegen den Terrorismus in Syrien aber "sei noch lange nicht zu Ende", betonte er.

Wie die staatliche syrische Agentur Sana berichtete, bat Assad UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Brief um Hilfe beim Wiederaufbau der historischen Oasenstadt Palmyra. Regimetruppen hatten die zentralsyrische Stadt mit ihrer UCESCO-Weltkulturerbestätte vor einigen Tagen von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zurückerobert. Die Jihadisten hatten mehrere berühmte Monumente zerstört.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los