Assad beziffert Kriegsschäden in Syrien auf 200 Milliarden Dollar

Moskau - Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat den Schaden durch den Bürgerkrieg in seinem Land auf bisher 200 Milliarden US-Dollar (etwa 178 Milliarden Euro) beziffert. Der Wiederaufbau in Wirtschaft und Infrastruktur werde lange Zeit brauchen, sagte er in einem Interview, das die russische Agentur Ria Nowosti am Mittwoch veröffentlichte.

Dabei baue Syrien vor allem auf die Hilfe Russlands, Chinas und des Irans. "Natürlich erwarten wir, dass sich der Prozess hauptsächlich auf die drei Staaten stützt, die Syrien in Zeiten der Krise geholfen haben", sagte Assad. Jeder syrische Bürger werde russische Firmen begrüßen. Assad stellten ihnen "großen Spielraum" beim Wiederaufbau in Aussicht. Der Kampf gegen den Terrorismus in Syrien aber "sei noch lange nicht zu Ende", betonte er.

Wie die staatliche syrische Agentur Sana berichtete, bat Assad UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Brief um Hilfe beim Wiederaufbau der historischen Oasenstadt Palmyra. Regimetruppen hatten die zentralsyrische Stadt mit ihrer UCESCO-Weltkulturerbestätte vor einigen Tagen von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zurückerobert. Die Jihadisten hatten mehrere berühmte Monumente zerstört.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma