Asiens Börsen im Plus - Anleger erwarten Konjunkturanreize

Hongkong - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag leicht zugelegt. Die am Montag in China veröffentlichten schwachen Konjunkturzahlen haben die Anleger offenbar mit der Hoffnung verbunden, dass die Regierung in Peking schon bald Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft ergreifen wird. Ende der Woche hatten auch in Südkorea und Japan Umfragen auf eine schwächere Wirtschaftsaktivität schließen lassen.

An den Börsen stieg daher die Erwartung, dass in den drei Ländern Konjunkturprogramme zu erwarten sind, die auch die Aktienmärkte befeuern dürften.

Der chinesische Leitindex in Shanghai stieg um 0,5 Prozent. Der Markt in Hongkong gewann 0,1 Prozent. Der Index für die asiatischen Aktien außerhalb Japans legte 0,25 Prozent zu. Das Handelsvolumen in Asien war allerdings gering, denn die Börse in Tokio blieb wegen eines Feiertages geschlossen.

Der Euro notierte bei 1,1209 Dollar, nachdem er jüngst mit 1,1289 Dollar auf den höchsten Stand seit neun Wochen geklettert war.

In China war der von der Großbank HSBC und dem Institut Markit erhobene Einkaufsmanager-Index für die Industrie auf den tiefsten Stand seit einem Jahr gefallen. Er sank auf 48,9 Punkte von 49,6 im März. Damit entfernte er sich weiter von der 50-Punkte-Marke, ab der das Barometer Wachstum signalisiert und fiel noch schwächer aus als in erster Schätzung angenommen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"