Asiatische Investoren machen sich auf Wiener Immobilienmarkt breit

Der österreichische Immobilienmarkt wird von professionellen Anlegern als sehr attraktiv bewertet, ergab eine Umfrage der Beratungsfirma EY. Für heuer rechnen Marktteilnehmer mit verstärkter Konkurrenz aus Asien. Großvolumige Transaktionen dürften zunehmen, die Preise für Wohnungen steigen. Attraktivster Standort ist mit Abstand Wien.

81 Prozent der 35 befragten Investoren, die in den vergangenen Jahren am heimischen Immomarkt aktiv waren, glauben, dass 2016 asiatische Investoren vermehrt in Erscheinung treten werden, so EY am Mittwoch.

Ansteigen dürften der Umfrage zufolge sowohl die Volumina der Transaktionen als auch die Risikobereitschaft. Österreichische Anleger indes suchen wegen höherer Renditeerwartungen nach Alternativen im Ausland - das glauben zumindest zwei von drei Marktteilnehmern.

Der Fokus der Investoren liegt auf Wohnimmobilien. Die Wohnungspreise dürften in allen Lagen anziehen oder zumindest stabil bleiben. Verteuerung erwarten die Befragten besonders in den guten Lagen - obwohl 72 Prozent diese als preislich überhitzt bewerten und 67 Prozent der Meinung sind, dass die Preise für Eigentumswohnungen einen vorläufigen Höchststand erreicht haben.

Die Diskussion über Mietobergrenzen halten die professionellen Anleger nicht für zuträglich: 75 Prozent stimmen der Aussage zu, dass dadurch die Schaffung von Wohnraum gebremst werde.

Beim Einzelhandel stehen bei den Investoren Pop-up-Stores und Top-Lagen hoch im Kurs.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018