Arzneimittelhersteller Dermapharm kündigt Börsengang in Frankfurt an

Frankfurt (APA/Reuters) - Der bayerische Arzneimittel-Hersteller Dermapharm strebt an die Frankfurter Börse. Der Firma selbst sollen rund 100 Mio. Euro zufließen, die sie in die Expansion stecken will, wie Dermapharm am Montag mitteilte. Zudem wollen die Familieneigentümer Aktien verkaufen, so dass der Streubesitz nach dem Börsengang bei rund 25 Prozent liegen wird.

Insidern zufolge könnte Dermapharm bei seinem Börsengang mit mehr als 1 Mrd. Euro bewertet werden.

Firmengründer Wilhelm Beier hat seit 1991 aus mehreren mittelständischen Herstellern eine Gruppe gebaut, die sich vor allem auf Arzneimittel gegen Hautkrankheiten und Allergien spezialisiert hat. Zum Konzern gehört auch der Sonnencreme-Hersteller "Tiroler Nussöl".

Bisher ist Dermapharm vor allem in Deutschland tätig, aber auch in Österreich und der Schweiz vertreten. Künftig sollen ausgewählte Produkte in weiteren europäischen Märkten eingeführt werden, kündigte die Firma an. Dermapharm nannte als Termin für den Börsengang das erste Halbjahr 2018. In der Regel vergehen aber zwischen der offiziellen Ankündigung und der Erstnotiz rund vier Wochen.

Beier hat schon mehrere Anläufe genommen, sein Unternehmen zumindest zum Teil zu verkaufen. Zuletzt hatte er 2016 einen Rückzieher gemacht. Damals hatten die Finanzinvestoren BC Partners und Nordic Capital Insidern zufolge rund 1,1 Mrd. Euro geboten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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