Arizona stoppte Betrieb von Uber-Roboterautos

San Francisco (APA/AFP) - Nach einem tödlichen Unfall mit einem Roboterauto von Uber hat der US-Staat Arizona die Selbstfahrversuche des Fahrdienstvermittlers gestoppt. Die Videobilder des Unfalls seien "verstörend und alarmierend", schrieb Gouverneur Doug Ducey am Montag (Ortszeit) in einem Brief an Uber-Chef Dara Khosrowshahi.

Deshalb seien die Verkehrsbehörden angewiesen worden, die Erlaubnis für Uber zum Einsatz seiner autonomen Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen auszusetzen, so Ducey. Die Polizei hatte nach dem Unfall vom 18. März, der die Debatte über die Sicherheit des autonomen Fahrens neu anfachte, Videoaufnahmen von den letzten Sekunden vor dem Zusammenstoß mit einer Fußgängerin in der Stadt Tempe veröffentlicht. Diese scheinen zu belegen, dass sich die Fahrerin des Uber-Autos offenbar auf die Selbstfahrfunktion des Wagens verließ. Die 49-Jährige Fußgängerin erlag nach dem Unfall im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Das Video werfe "viele Fragen über die Fähigkeit von Uber auf, in Arizona weiter zu testen", schrieb Ducey. In den USA sind die einzelnen Bundesstaaten für die Regulierung der öffentlichen Straßen zuständig, autonome Fahrzeuge sind bisher nur in einigen wenigen zugelassen. Arizona hatte sich dabei zuletzt neben Kalifornien als besonders technologiefreundlich hervorgetan - der Bundesstaat hofft, so Hightech-Konzerne anlocken und Arbeitsplätze in der zukunftsträchtigen Branche schaffen zu können.

Uber selbst hatte nach dem Unfall den Betrieb seiner Roboterautos vorläufig auf Eis gelegt. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, "vollständig mit den örtlichen Behörden" zu kooperieren, um den Unfall aufzuklären.

Nach Einschätzung der Polizei wäre der Unfall auch in einem anderen Fahrmodus nur schwer zu vermeiden gewesen. Die Fußgängerin sei "aus dem Schatten direkt auf die Straße gekommen", sagte Polizeichefin Sylvia Moir dem "San Francisco Chronicle".

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen