Argentiniens Zentralbankchef Fabrega tritt zurück

Buenos Aires (APA/AFP) - Inmitten der Wirtschafts- und Finanzkrise Argentiniens hat Zentralbankchef Juan Carlos Fabrega am Mittwoch seinen Rücktritt eingereicht. Der bisherige Chef der argentinischen Börsenaufsicht, Alejandro Vanoli, soll das Amt übernehmen. Er gilt als enger Vertrauter Kirchners.

Buenos Aires. Inmitten der Wirtschafts- und Finanzkrise Argentiniens hat Zentralbankchef Juan Carlos Fabrega am Mittwoch seinen Rücktritt eingereicht. Nach Angaben eines Sprechers von Präsidentin Cristina Kirchner wird der bisherige Chef der argentinischen Börsenaufsicht, Alejandro Vanoli, das Amt übernehmen. Er gilt als enger Vertrauter Kirchners.

Fabrega war weniger als ein Jahr im Amt, davor war er Präsident der größten staatlichen Bank, Banco Nacion. Er genoss bei den Finanzmärkten einen guten Ruf. In seine Amtszeit fiel eine massive Abwertung des argentinischen Peso, eine weiter steigende Inflation sowie der Streit mit zwei Hedgefonds, der das Land zum zweiten Mal binnen 13 Jahren in die Staatspleite trieb.


Schon vor der offiziellen Ankündigung hatten Gerüchte über Fabregas anstehenden Rücktritt zu Turbulenzen an der argentinischen Börse geführt - der Marvel-Index fiel um 8,22 Prozent auf 11.516,28 Punkte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro