Argentinien: Nächste Runde im Kampf mit den "Geierfonds"

Buenos Aires (APA/Reuters) - Argentinien rechnet schon bald mit besseren Chancen für eine Lösung des Schuldenstreits mit Hedgefonds. Mit dem Auslaufen einer Klausel der beiden vergangenen Schuldenschnitte, die den Gläubigern eine Option auf Besserstellung einräumt, komme Argentinien in eine günstigere Verhandlungsposition, sagte Wirtschaftsminister Axel Kicillof in einem Interview der mexikanischen Zeitung "La Jornada".

Damit würden die Finanzinvestoren, die den Teilerlass der Schulden verweigert hätten, ein Instrument verlieren, mit dem sie die Regierung erpresst hätten. Denn sollte Argentinien die klagenden Fonds auszahlen, hätten die Schuldenschnitt-Gläubiger über die Vertragsklausel derzeit noch einen Hebel in der Hand, ebenfalls mehr Geld zu erhalten, und Argentinien droht eine Prozesswelle.

Der Konflikt mit Hedgefonds geht auf die Staatspleite des Landes im Jahr 2002 zurück. Während sich die Regierung in den Folgejahren mit den meisten Gläubigern auf einen Schuldenerlass und einen Umtausch von Anleihen einigte, kauften die Hedgefonds die Papiere zu günstigen Kursen auf und klagten auf volle Auszahlung von 1,33 Mrd. Dollar (1,06 Mrd. Euro) samt Zinsen. Die Regierung wirft ihnen vor, Profit aus der Notlage geschlagen zu haben und beschimpft sie deswegen als "Geierfonds". Weil das Land im Zuge des Streits als zahlungsunfähig erklärt wurde, rutschte es erneut in die Staatspleite.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro