Argentinien bei Einigung mit Gläubigern auf der Zielgeraden

New York/Buenos Aires - Rund 14 Jahre nach der Staatspleite Argentiniens nähert sich der langwierige Schuldenstreit mit seinen Gläubigern dem Ende. Das südamerikanische Land konnte mit sieben weiteren Klägern eine Einigung erzielen, wie der von einem US-Gericht eingesetzte Vermittler Daniel Pollack in der Nacht zum Donnerstag mitteilte.

Diese Gläubiger - darunter die Großbank BNP Paribas - halten Anleihen Argentiniens im Volumen von 190 Mio. Dollar (173 Mio. Euro). Damit hat die Regierung in Buenos Aires insgesamt Vereinbarungen in Höhe von 6,4 Mrd. Dollar getroffen und somit den Streit mit mehr als 85 Prozent der Kläger prinzipiell beigelegt.

Nach der Staatspleite im Jahr 2002 hatte sich die Regierung mit den meisten Geldgebern auf einen Schuldenerlass und einen Umtausch von Anleihen geeinigt. Mehrere Hedgefonds kauften die Bonds damals zu vergleichsweise günstigen Preisen auf, verweigerten aber einen Schuldenschnitt. Eine Einigung mit Investoren könnte Argentinien helfen, wieder an frisches Geld zu kommen. Das Land plant im April eine milliardenschwere Bondemission.

Lieboch/Wien (APA) - Die Zeta Biopharma GmbH mit Sitz in Lieboch bei Graz hat nach eigenen Angaben einen Großauftrag vom deutschen Pharmakonzern Boehringer Ingelheim erhalten. Der Auftrag übersteige deutlich die 25 Mio. Euro-Grenze und umfasst neben Anlagenplanung die Lieferung der Bioreaktoren für die Biotech-Produktionsanlage am Boehringer Regional Center Vienna.
 

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Steirische Zeta Biopharma mit Großauftrag von Boehringer Ingelheim

Dublin (APA/dpa) - Beim irischen Billigflieger Ryanair kündigt sich der erste Pilotenstreik der Geschichte an. Die Vereinigung Cockpit (VC) hat am Dienstag zu Streiks an den deutschen Basen aufgerufen. Zuvor hatten bereits Gewerkschaften in Italien und Portugal für Arbeitskämpfe mobilisiert. An der Basis Dublin haben sich irische Piloten per Urabstimmung für einen Streik ausgesprochen.
 

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Deutsche Ryanair-Piloten wollen streiken - Europaweite Aktion

Wien (APA) - Der Automarkt boomt in Österreich. Bis November wurden heuer 327.669 Pkw neu zum Verkehr zugelassen, um 7,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Damit lag die Zahl der Pkw-Neuzulassungen einen Monat vor Jahresende nur um rund 2.000 Stück unter jener des Gesamtjahres 2016. Im Monat November betrug der Anstieg 16 Prozent.
 

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Automarkt boomt - Pkw-Zulassungen bis November um 7,8 Prozent höher