Argentinien bei Einigung mit Gläubigern auf der Zielgeraden

New York/Buenos Aires - Rund 14 Jahre nach der Staatspleite Argentiniens nähert sich der langwierige Schuldenstreit mit seinen Gläubigern dem Ende. Das südamerikanische Land konnte mit sieben weiteren Klägern eine Einigung erzielen, wie der von einem US-Gericht eingesetzte Vermittler Daniel Pollack in der Nacht zum Donnerstag mitteilte.

Diese Gläubiger - darunter die Großbank BNP Paribas - halten Anleihen Argentiniens im Volumen von 190 Mio. Dollar (173 Mio. Euro). Damit hat die Regierung in Buenos Aires insgesamt Vereinbarungen in Höhe von 6,4 Mrd. Dollar getroffen und somit den Streit mit mehr als 85 Prozent der Kläger prinzipiell beigelegt.

Nach der Staatspleite im Jahr 2002 hatte sich die Regierung mit den meisten Geldgebern auf einen Schuldenerlass und einen Umtausch von Anleihen geeinigt. Mehrere Hedgefonds kauften die Bonds damals zu vergleichsweise günstigen Preisen auf, verweigerten aber einen Schuldenschnitt. Eine Einigung mit Investoren könnte Argentinien helfen, wieder an frisches Geld zu kommen. Das Land plant im April eine milliardenschwere Bondemission.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

Newsticker

Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

Newsticker

Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

Newsticker

EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit