ARGE Rhomberg-Swietelsky baut Teil der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm

Bregenz/Linz/Berlin (APA) - Die österreichischen Bahnstreckenbauer Rhomberg Bahntechnik GmbH (Bregenz) und Swietelsky Baugesellschaft m. b. H. (Linz) haben gemeinsam einen 250 Mio. Euro schweren Auftrag der Deutschen Bahn gewonnen. In einer ARGE werden sie die Planung, Ausführung und Inbetriebnahme eines 60 Kilometer langen Teilstücks der Hochgeschwindigkeitsstrecke Stuttgart-Ulm realisieren, hieß es in einer Aussendung.

Der Auftrag umfasse den Bau von rund 118 Kilometern fester Fahrbahn, davon rund 60 Kilometer Tunnel, 16 Weichen sowie die Errichtung von Telekommunikations- und Bahnstromanlagen. Man werde über 2.500 Kilometer Kabel verlegen und die Strecke mit Lüftungsanlagen, Technikräumen, beleuchteten Handläufen und Beschilderungen ausrüsten, so die Unternehmen. Die rund 30 Monate dauernden Arbeiten beginnen mit der Planungsphase ab Februar 2018, die Bauarbeiten sollen 2019 starten.

Während der Bauphase verantworte die ARGE auch die Gesamtkoordination mit der Leitung der beigestellten Gewerke Leit- und Sicherungstechnik und Fahrleitung sowie die Baulogistik und die Baustellensicherheit. Rhomberg Bahntechnik übernehme die technische Führung, Swietelsky die kaufmännische. Das erste Los des Auftrags umfasse das Gebiet im Albvorland von Wendlingen (Baden-Württemberg) bis zum Albaufstieg zwischen Weilheim und Hohenstadt (Bayern), das zweite Los betreffe die Albhochfläche ab Widderstall (Baden-Württemberg) bis zum Albabstieg nach Ulm, hieß es.

Das Projekt ist Teil des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm. Nach Fertigstellung wird sich die Fahrzeit im Fernverkehr zwischen den beiden Städten von bisher 54 Minuten auf 28 Minuten fast halbieren. Dabei werden Hochgeschwindigkeitszüge bis zu 250 km/h schnell unterwegs sein.

Man habe mit innovativen Ideen, einer wirtschaftlichen Herangehensweise und hochwertigen Referenzen überzeugt und sei stolz, Teil des Projekt zu sein, so Garry Thür, Geschäftsführer der Rhomberg Bahntechnik und CEO International der Rhomberg Sersa Rail Group. Swietelsky-Geschäftsführer Peter Gal erklärte, man habe Fachkompetenz und Erfahrung zu einem schlagkräftigen Team gebündelt, das die Aufgabe termin- und kostentreu abwickeln werde.

Berlin (APA/Reuters) - Der chinesische Staatskonzern SGCC hat einem Zeitungsbericht zufolge den Kaufvertrag für eine 20-Prozent-Beteiligung an dem deutschen Netzbetreiber 50Hertz unterzeichnet. Derzeit würden nun verschiedene Möglichkeiten geprüft, wie ein Einstieg der Chinesen noch verhindert werden könne, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf deutsche Regierungs- und Branchenkreisen.
 

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Chinas 2. Versuch für Einstieg bei deutschem Netzbetreiber 50Hertz

Düsseldorf (APA/Reuters) - Die Ceconomy-Tochter Media-Saturn steht Insidern zufolge unmittelbar vor einer Einigung zur Zukunft ihres Russland-Geschäfts. Die Gespräche mit dem russischen Konzern Safmar könnten binnen weniger Tage abgeschlossen werden, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Im Zuge dessen erwäge Ceconomy eine Kapitalerhöhung, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen.
 

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Ceconomy prüft Kapitalerhöhung rund um Russland-Deal - Insider

Bozen (APA) - Die im Südtiroler Sennereiverband zusammengeschlossenen Milchhöfe haben sich auf ein Verbot des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat geeinigt. Ab 1. Juli ist der Einsatz glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel auf allen Futterflächen, die von Bergbauern bearbeitet werden, untersagt, teilte der Verband am Dienstag in einer Aussendung mit.
 

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Südtiroler Sennereiverband verbietet Glyphosat