Ardian legt größten europäischen Infrastruktur-Fonds auf

Frankfurt/Paris - Der französische Finanzinvestor Ardian hat 2,65 Mrd. Euro für den größten europäischen Infrastruktur-Fonds überhaupt eingesammelt. Der Ardian Infrastructure Fund IV wolle vom erwarteten Umbruch in der Erdöl-Industrie profitieren, sagte Mathias Burghardt, Leiter der Infrastruktur-Sparte von Ardian, der Nachrichtenagentur Reuters am Montag.

Der Verfall des Öl-Preises werde viele Unternehmen der Branche dazu bringen, sich von Firmenteilen zu trennen. Je 50 Prozent der Fondsgelder sollten in den Energie- und den Verkehrssektor fließen, sagte Burghardt. Auch wenn der saudi-arabische Ölriese Aramco wie angekündigt Anteile an einigen Tochtergesellschaften verkaufe, wäre man interessiert. Der neue Fonds könne 20 Prozent auch außerhalb Europas investieren.

Insgesamt verwaltet Ardian - die ehemalige Axa Private Equity - in ihren vier Infrastruktur-Fonds sieben Milliarden Euro. Das Geld kommt vor allem von Pensionsfonds aus Europa, Nordamerika und Asien, Versicherern und Staatsfonds. Sie suchen angesichts niedriger Zinsen auf Staatsanleihen nach sicheren langfristigen Anlagen.

Eine Milliarde Euro aus dem neuen Fonds seien schon im vergangenen Jahr in vier Unternehmen investiert worden, darunter der größte italienische Flughafen-Betreiber 2i Aeroporti, erklärte Ardian. Ob Ardian auch für den deutschen Gasnetzbetreiber Thyssengas bieten werde, sei noch offen, sagte Burghardt.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert