Arbeitszeit - ÖAAB Oberösterreich kritisiert fehlende Begutachtung

Linz (APA) - Nach heftiger Auflehnung des Tiroler ÖVP-Arbeitnehmerbundes in Sachen Arbeitszeitflexibilisierung mehrt sich in Oberösterreich der Widerstand im ÖAAB. Helmut Feilmair, stellvertretender Landesobmann und Vizepräsident der oö. Arbeiterkammer, kritisiert die Vorgangsweise des Gesetztes-Erlasses mittels Initiativantrag: "Diese Sache tut uns und dem Land nicht gut", sagte Feilmair am Sonntag im "Kurier".

"Man hätte den normalen Gesetzwerdungsprozess mit der Begutachtung durchführen sollen statt einen Initiativantrag einzubringen", beschwerte sich der ÖVP-Arbeitnehmervertreter. Man habe diese Dinge jahrzehntelang im Dialog der Sozialpartner gelöst. "Alles in allem ist es nicht besonders toll, wenn wir die Dinge nicht am Verhandlungstisch lösen", kritisierte Feilmair. Mit der Vorgangsweise habe man dem politischen Gegner viel Pulver in die Hand gegeben.

Laut Zeitung stieg der Frust bei den oberösterreichischen ÖVP-Gewerkschaftsvertretern zunehmend seit der Bestellung des Bildungsdirektors. Man fühle sich an den Rand gedrängt nachdem Paul Kimberger, Landesobmann des ÖVP-nahen Christlichen Lehrervereins (CLV), die Funktion verweigert wurde.

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