Arbeitszeit - Christgewerkschafter Kimberger kritisiert die Regierung

Wien (APA) - Mit Paul Kimberger kritisiert ein weiterer prominenter Christgewerkschafter die Bundesregierung. Ihn empört der Umgang von ÖVP und FPÖ mit den Sozialpartnern, vor allem jener mit den Arbeitnehmern etwa beim 12-Stunden-Tag, berichtet die "Tiroler Tageszeitung" laut Vorabmeldung. Er befürchte, "dass mit dieser Art und Weise alle verlieren werden", so der Chef der Pflichtschullehrergewerkschaft.

Kimberger ortete eine "sehr bedenkliche und schlechte Entwicklung. Die Sozialpartnerschaft ist ein Erfolgsmodell, um das Österreich beneidet wird - weil unterschiedliche Interessen am Verhandlungstisch geklärt werden". An Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) gerichtet meinte er: "Diese Herrschaften sollten sich überlegen, dass man Reformen nur mit den Leuten machen kann, nicht gegen sie. Das wird nicht funktionieren."

Als Christgewerkschafter gehe es ihm schlecht, weil er Maßnahmen wie die Kürzung der Mindestsicherung sehr skeptisch sehe. "Da leiden die Schwächsten", so Kimberger: "Man wird in den Schulen merken, dass es in Österreich wieder vermehrt Kinderarmut gibt. So etwas darf es in einem wohlhabenden Land wie Österreich nicht geben."

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen