Arbeitszeit - Christgewerkschafter Kimberger kritisiert die Regierung

Wien (APA) - Mit Paul Kimberger kritisiert ein weiterer prominenter Christgewerkschafter die Bundesregierung. Ihn empört der Umgang von ÖVP und FPÖ mit den Sozialpartnern, vor allem jener mit den Arbeitnehmern etwa beim 12-Stunden-Tag, berichtet die "Tiroler Tageszeitung" laut Vorabmeldung. Er befürchte, "dass mit dieser Art und Weise alle verlieren werden", so der Chef der Pflichtschullehrergewerkschaft.

Kimberger ortete eine "sehr bedenkliche und schlechte Entwicklung. Die Sozialpartnerschaft ist ein Erfolgsmodell, um das Österreich beneidet wird - weil unterschiedliche Interessen am Verhandlungstisch geklärt werden". An Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) gerichtet meinte er: "Diese Herrschaften sollten sich überlegen, dass man Reformen nur mit den Leuten machen kann, nicht gegen sie. Das wird nicht funktionieren."

Als Christgewerkschafter gehe es ihm schlecht, weil er Maßnahmen wie die Kürzung der Mindestsicherung sehr skeptisch sehe. "Da leiden die Schwächsten", so Kimberger: "Man wird in den Schulen merken, dass es in Österreich wieder vermehrt Kinderarmut gibt. So etwas darf es in einem wohlhabenden Land wie Österreich nicht geben."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte