Arbeitsmarktöffnung: Knapp Mehrheit der Österreicher für Beibehaltung

Die Österreicher ziehen fünf Jahre nach der Arbeitsmarktöffnung für Tschechen, Slowaken, Ungarn und Slowenen am 1. Mai 2011 eine gemischte Bilanz. Gut die Hälfte (55 Prozent) ist für die Beibehaltung des Rechts auf freie Wahl des Arbeitsplatzes und Wohnorts innerhalb der EU, immerhin 41 Prozent wollen dieses aber einschränken, wie aus einer am Freitag veröffentlichten ÖGfE-Umfrage hervorgeht.

Zugleich sieht eine Mehrheit der Befragten (43 Prozent) überwiegend negative Konsequenzen für den österreichischen Arbeitsmarkt und glaubt, dass österreichische Arbeitnehmer verdrängt werden. 39 Prozent sind hingegen der Meinung, die Arbeitskräfte aus den Nachbarstaaten würden vor allem Stellen füllen, für die sich keine Österreicher fänden. 18 Prozent machten keine Angaben.

Für die von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) in Auftrag gegebene Umfrage wurden österreichweit Mitte April 546 Menschen telefonisch befragt. Die Schwankungsbreite beträgt 4,3 Prozent.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden