Arbeitsmarkt: Stöger drängt auf Maßnahmen auf Lohndumping

Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) hat am Dienstag auf Maßnahmen gegen Lohn- und Sozialdumping gedrängt. Ein entsprechendes Gesetz stehe kurz vor der Begutachtung, erklärte er vor dem Ministerrat gegenüber Journalisten. Generell betonte der neue Ressortchef auch die Notwendigkeit von Investitionen für den Arbeitsmarkt.

"Ich mache kein Paket gegen Arbeiter aus Oststaaten", viel eher gehe es um Maßnahmen gegen Lohndumping. Es sollen für alle gleiche Bedingungen herrschen, so Stöger. "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort", dies sei umzusetzen. Für Stöger stellt sich auch die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass die Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden und wie lange eine Entsendung ausländischer Arbeitskräfte dauern kann.

Für den Minister geht es darum, "dass wir deutlich sagen, Lohndumping darf nicht stattfinden". Das schaffe nur Ungleichheiten. Was die Forderung nach mehr Kontrollen angehe, stehe er nicht auf der Bremse.

Der Arbeitsmarkt habe für ihn eine entscheidende Priorität und hier brauche es Investitionen - auch auf europäischer Ebene. In Österreich habe man seine Aufgabe bereits wahrgenommen, verwies er auf das geplante Lohn- und Sozialdumping-Verhinderungsgesetz. Dieses stehe kurz vor der Begutachtung, so Stöger.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte