2015 waren am Arbeitsmarkt mehr als 420.000 Jobs zu vergeben

Das Stellenangebot auf dem Arbeitsmarkt hat sich 2015 spürbar erhöht. Die Zahl der freien Jobs legte gegenüber dem Jahr davor um 5,7 Prozent auf 420.451 zu, wie das Arbeitsmarktservice (AMS) heute, Freitag, mitteilte. Es gab um 22.840 offene Stellen mehr als 2014. Ein Fünftel des Angebots waren Teilzeitarbeitsplätze.

Die meisten Jobs gab es in den Bereichen wirtschaftliche Dienstleistungen, wo es ein Plus von 8,1 Prozent auf 127.058 freie Stellen gab, Tourismus (plus 5,1 Prozent auf 77.063 Stellen) und Handel (plus 4,6 Prozent auf 62.405 Stellen).

Einen überdurchschnittlich kräftigen relativen Zuwachs an Arbeitsplätzen gab es laut AMS in den Bereichen Grundstücks- und Wohnungswesen (plus 15,7 Prozent auf 2.183 offene Stellen), Gesundheit und Soziales (plus 10,5 Prozent auf 17.404 Stellen), Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (plus 9,9 Prozent auf 5.443 Stellen) und Erziehung und Unterricht (plus 6,3 Prozent auf 5.848 Stellen).

Den größten relativen Zuwachs gab es laut AMS-Vorstand Johannes Kopf bei den Jobs für Akademiker (plus 19,8 Prozent auf 17.934 freie Stellen). Dahinter folgten Arbeitsplätze für Personen mit mittlerer Ausbildung (plus 17,5 Prozent auf 12.114 Stellen) und für jene mit Lehrausbildung (plus 5,1 Prozent auf 199.992 Stellen).

Leverkusen (APA/Reuters) - Der deutsche Pharmakonzern Bayer erwägt eine Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten. Vorstandschef Werner Baumann habe Ende September auf einer Betriebsversammlung in Leverkusen über das schwächer werdende Wachstum des Pharmageschäfts gesprochen und Gedanken geäußert, dass Ausgaben für die Forschung nach außen verlagert werden könnten, erklärte der Bayer-Gesamtbetriebsrat in einem Infobrief.
 

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Betriebsrat: Bayer prüft Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird künftig von Stefan De Loecker geführt. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende soll mit 1. Jänner Stefan Heidenreich an der Spitze beerben, wie der DAX-Konzern am Montag in Hamburg mitteilte. Das entschied der Aufsichtsrat.
 

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Vize De Loecker rückt bei Beiersdorf an die Spitze

Brüssel/Burbank (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der US-Medienkonzern Walt Disney will sich das grüne Licht der EU-Kommission zur Übernahme des Film- und Fernsehgeschäfts des Konkurrenten Twenty-First Century Fox mit Zugeständnissen sichern. Es gehe darum, den Wettbewerbshütern ihre Bedenken zu nehmen, teilte die EU-Kommission am Montag mit ohne Details zu nennen.
 

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Disney-Konzern ringt um Zustimmung der EU-Kommission zu Fox-Deal