Arbeitsmarkt in Deutschland hält sich im Jänner überraschend gut

Nürnberg/Berlin (APA/Reuters) - Der deutsche Arbeitsmarkt sorgt auch im Jänner für gute Nachrichten. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen kletterte nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) zwar um 185.000 auf 2,57 Millionen. Der Anstieg falle allerdings schwächer aus als für die Jahreszeit üblich, sagte BA-Chef Detlef Scheele am Mittwoch bei der Vorlage der Daten in Nürnberg.

"Der Arbeitsmarkt ist schwungvoll in das neue Jahr gestartet." Die Arbeitslosenquote stieg allerdings von 5,3 auf 5,8 Prozent.

Unter Herausrechnung jahreszeitlicher Schwankungen sank die Erwerbslosigkeit im Jänner überraschend stark: Saisonbereinigt errechnete die BA einen Rückgang um 25.000 zum Vormonat. Ökonomen hatten mit einem Minus von 17.000 gerechnet.

Im vergangenen Jahr hatte der Aufschwung die Arbeitslosigkeit in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gedrückt. Bei der BA waren 2017 durchschnittlich 2,53 Millionen Frauen und Männer ohne Job registriert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro