Arbeitslosigkeit in Tschechien so niedrig wie vor zwei Jahrzehnten

Prag (APA) - Die Arbeitslosigkeit in Tschechien ist Ende des 3. Quartals 2017 auf 3,8 Prozent gesunken. Die Anzahl der Arbeitslosen ist bis Ende September im Jahresvergleich um 1,4 Prozent auf 284.915 zurückgegangen, das ist der niedrigste Stand seit Mai 1998, wie das Arbeitsamt des Landes am Montag mitteilte. Tschechien hat rund 10,5 Millionen Einwohner.

Die Chefin des Arbeitsamtes, Katerina Sadilkova, führt die geringe Arbeitslosigkeit auf die gute Entwicklung der heimischen Wirtschaft, die fortdauernden Saisonarbeiten sowie den Fremdenverkehr zurück. In den kommenden Monaten sei mit einem weiteren leichten Rückgang oder eine Stagnation der Arbeitslosigkeit zu rechnen, so Sadilkova. Einige Experten gehen davon aus, dass der Mangel an Arbeitskräften in einigen Bereichen, vor allem bei technischen Berufen, eine weitere Steigerung der Löhne zur Folge haben werde.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte