Arbeitslosigkeit in Spanien steigt überraschend

Madrid (APA/Reuters) - Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist im ersten Quartal trotz des anhaltenden Wirtschaftswachstums überraschend gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen nahm um 29.400 auf knapp 3,8 Millionen zu. Die Quote kletterte dadurch von 16,55 Prozent auf 16,74 Prozent im Vorquartal, wie das Statistikamt INE am Donnerstag in Madrid mitteilte. Der Anstieg kommt für Ökonomen unerwartet.

Sie hatten mit einem Rückgang auf 16,2 Prozent gerechnet. Innerhalb der Europäischen Union ist die Arbeitslosenquote nur in Griechenland höher, auch wenn sie mittlerweile deutlich unter dem Höchststand von Mitte 2013 von 27 Prozent liegt.

Die spanische Wirtschaft wächst nach einer Konjunkturkrise mittlerweile wieder kräftig. Die Regierung geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt dieses Jahr um 2,7 Prozent zulegen wird. Sie rechnet damit, dass die Arbeitslosenquote Ende 2018 auf etwa 15 Prozent fallen dürfte.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren