Arbeitslosigkeit in Spanien fiel 2017 auf niedrigsten Stand seit 2008

Madrid (APA/dpa) - Das einstige Krisenland Spanien setzt auch auf dem Arbeitsmarkt seine Erholung fort. Die Arbeitslosenrate sank im vergangenen Jahr um knapp 2,1 Punkte auf 16,55 Prozent im Vergleich zu 2016, wie die Statistikbehörde INE am Donnerstag mitteilte. Das ist der niedrigste Jahresabschlusswert seit 2008.

2017 sei die Zahl der registrierten Erwerbslosen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um gut 470.000 oder 11,1 Prozent auf 3,76 Millionen gefallen, so die INE. Im selben Zeitraum sei die Zahl der Beschäftigten um rund 490.000 oder 2,6 Prozent auf knapp 19 Millionen gestiegen. Im vierten Quartal sei jedoch ein leichter Anstieg der Arbeitslosenzahl (ca. 35.000) verzeichnet worden.

Nach der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 und im Zuge der Euro-Schuldenkrise waren in Spanien insgesamt 3,3 Millionen Arbeitsplätze vernichtet worden. Anfang 2013 erreichte die Arbeitslosenrate ein Rekordhoch von 26,9 Prozent.

Trotz der Erholung der vergangenen vier Jahre zählt die spanische Quote aber weiter zu den höchsten in der Währungsunion. Um das vor der Krise registrierte Beschäftigungsniveau zu erreichen, müssen in Spanien noch 1,7 Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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