Arbeitslosigkeit in Frankreich auf tiefstem Stand seit 2009

Berlin (APA/Reuters) - Der Konjunkturaufschwung drückt die Arbeitslosigkeit in Frankreich auf den tiefsten Stand seit fast neun Jahren. Die Zahl der Arbeitslosen sank im vierten Quartal 2017 um 205.000 auf 2,5 Millionen. Die Arbeitslosenquote fiel dadurch um 0,7 Punkte auf 8,6 Prozent, den niedrigsten Wert seit Anfang 2009.

Einen so kräftigen Rückgang in einem Quartal habe es seit dem Finanzkrisenjahr 2008 nicht mehr gegeben, teilte das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mit.

Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone befindet sich in einer wirtschaftlichen Erholung: Im vergangenen Jahr wuchs das Bruttoinlandsprodukt mit 1,9 Prozent so kräftig wie seit 2011 nicht mehr, befeuert von niedrigen Zinsen und der guten Weltkonjunktur. Insbesondere im Maschinenbau und in der IT-Branche suchen die Firmen zwischen Kanalküste und Mittelmeer händeringend nach qualifiziertem Personal.

Die Zentralbank geht davon aus, dass sich das Fachkräfteproblem als Wachstumsbremse für Frankreich erweisen wird. Präsident Emmanuel Macron will dafür sorgen, dass mehr Franzosen über den bisher eher verpönten Weg einer Lehre den Start ins Berufsleben schaffen. Dazu soll auch die Altersgrenze von 26 auf 30 Jahre angehoben werden, bis zu der junge Menschen für eine solche Ausbildung infrage kommen.

Wien (APA) - Die OMV wird durch ihre jüngsten Zukäufe in Neuseeland und Südostasien ihr Produktionsziel deutlich früher erreichen als geplant. "Das Ziel war 500.000 Barrel pro Tag bis 2020 - wenn nicht noch irgendwas in Libyen passiert oder sonst irgendwo, dann werden wir das schon bis Ende dieses Jahres erreichen", sagte Upstream-Vorstand Johann Pleininger am Mittwochabend vor Journalisten in Wien.
 

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OMV - Tagesproduktion von 500.000 Barrel schon heuer

Paris (APA/Reuters) - Die Industriestaatenorganisation OECD blickt angesichts der Handelskonflikte etwas pessimistischer auf die globale Konjunkturentwicklung. Nach der jüngsten Prognose wird die Weltwirtschaft heuer und im kommenden Jahr jeweils 3,7 Prozent zulegen, nach 3,6 Prozent im Vorjahr, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag in Paris mitteilte.
 

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OECD senkt wegen Handelskonflikten Prognose für Weltwirtschaft

Brüssel/Ottawa (APA) - Am Freitag wird CETA, das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, genau ein Jahr provisorisch in Kraft sein. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström zeigte sich mit den bisherigen Fortschritten sehr zufrieden. "Die vorläufigen Daten zeigen, dass es viel zum Feiern gibt, sogar in diesem Stadium", so Malmström in einer Aussendung am Donnerstag. Die Partnerschaft mit Kanada sei stärker denn je.
 

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EU-Kommission mit CETA bisher sehr zufrieden