Arbeitslosigkeit in Euroraum weiter auf tiefstem Stand seit 2009

Brüssel (APA) - Im Euroraum lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Dezember 2017 bei 8,7 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Damit blieb die Quote unverändert gegenüber November auf dem niedrigsten Stand seit Jänner 2009. Österreich lag mit einer Arbeitslosenrate von 5,3 Prozent an neunter Stelle in der EU.

Gegenüber Dezember 2016 ging die Arbeitslosenquote in der Eurozone um 9,7 Prozent zurück. In der gesamten EU lag sie im Dezember bei 7,3 Prozent - ein Rückgang von 8,2 Prozent im Jahresvergleich.

Die niedrigsten Quoten verzeichneten Tschechien (2,3 Prozent) sowie Malta und Deutschland (je 3,6 Prozent). Die höchste Arbeitslosigkeit meldeten Griechenland (20,7 Prozent) und Spanien (16,4 Prozent). Über ein Jahr betrachtet fiel die Arbeitslosenquote in allen EU-Staaten, lediglich in Finnland blieb sie unverändert. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Griechenland, Kroatien und Spanien.

Auch die Jugendarbeitslosigkeit ging zurück: Sie betrug im Dezember 16,1 Prozent in der EU und 17,9 Prozent im Euroraum. Gegenüber Dezember 2016 ist dies ein Rückgang von 1,9 bzw. 2,4 Punkten. Die niedrigsten Quoten bei den unter 25-Jährigen verzeichneten Tschechien (4,9 Prozent), Deutschland (6,6 Prozent) und Estland (6,8 Prozent). Die höchste Jugendarbeitslosigkeit meldeten Griechenland (40,8 Prozent), Spanien (36,8 Prozent) und Italien (32,2 Prozent). In Österreich betrug die Jugendarbeitslosenrate im Dezember 9,3 Prozent gegenüber 10,5 Prozent im Dezember 2016.

Wien (APA) - Die Reform der Staatsholding ÖBIB, die per 1. Jänner 2019 zur ÖBAG werden soll, hat am Mittwoch den Ministerrat passiert. Die ÖBAG wird nicht nur die Staatsanteile an OMV, Telekom, Post und Casinos verwalten. Dazu kommt noch die BIG. Zudem übernimmt die ÖBAG die Verwaltung der Anteilsrechte des Bundes am Verbund, dessen Anteile de jure aber beim Finanzministerium bleiben. Von der AK kommt Kritik.
 

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ÖBIB wird zu ÖBAG: Gesetz passierte Ministerrat - AK-Kritik

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge vergleichsweise selten Aktienbeteiligungen an. "Unser Ziel ist es, Mitarbeiteraktien aus dem Nischendasein, das sie in Deutschland führen, herauszuholen", sagte die Chefin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei eine bessere Förderung notwendig.
 

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Mitarbeiter-Aktien fristen "Nischendasein" in Deutschland - Studie

Wien (APA) - Die Wiener Marinomed Biotech AG, die sich gerade am Weg in den Prime Market der Wiener Börse befindet, hat die ehemalige SPÖ-Spitzenpolitikern und Siemens-Top-Managerin Brigitte Ederer neu in den Aufsichtsrat berufen.
 

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Brigitte Ederer zieht in den Aufsichtsrat der Marinomed Biotech ein