Arbeitslosigkeit im Februar - Anstieg in Wien um 7,9 Prozent

Wien - Im Februar waren in Wien 127.995 Menschen arbeitslos, das bedeutet im Jahresvergleich ein Plus von 20,4 Prozent. Die Anzahl der Schulungsteilnehmer ist hingegen auf 25.174 Personen und damit um 29,3 Prozent gesunken. In Summe bedeutet das einen Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt um 7,9 Prozent, wie das Arbeitsmarktservice Wien am Montag mitteilte.

Auch wenn die Situation am Wiener Arbeitsmarkt weiterhin schwierig sei, bemerke man zumindest eine allmähliche Verlangsamung des Zuwachses, bilanzierte die Chefin des Wiener AMS Petra Draxl. Vor allem die Situation der ganz jungen Arbeitslosen verbessere sich zunehmend: Die Zahl der unter-20-jährigen Jobsuchenden sank im Jahresvergleich um sieben Prozent. Weniger gut sieht es bei den Über-50-Jährigen aus: In dieser Altersgruppe stieg die Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt um 21,3 Prozent.

Aber auch die Zahl der offenen Stellen, die dem Wiener AMS gemeldet werden, nimmt zu: Im Vergleich zum Februar 2014 waren es 3,5 Prozent mehr. Die Zahl der besetzten Stellen wuchs um 15,5 Prozent. Sieht man sich die einzelnen Branchen an, waren im Februar der Einzelhandel (plus 20,7 Prozent), sowie Hotellerie und Gastronomie (plus 19,3 Prozent) besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht