Arbeitslosigkeit in Eurozone auf niedrigstem Stand seit Jänner 2009

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone hat im November den niedrigsten Stand seit Jänner 2009 erreicht. Die Quote betrug 8,7 Prozent - ein leichter Rückgang gegenüber Oktober (8,8 Prozent). Österreich verzeichnete im November unverändert zum Vormonat eine Arbeitslosenrate von 5,4 Prozent. Das ist laut Eurostat Rang zehn in der gesamten EU.

In der EU lag die Arbeitslosenquote im November bei 7,3 Prozent, was einen leichten Rückgang gegenüber Oktober (7,4 Prozent) und den niedrigsten Wert seit Oktober 2008 bedeutet.

Die geringsten Arbeitslosenraten verzeichneten im November Tschechien (2,5 Prozent), Malta und Deutschland (je 3,6 Prozent), Ungarn (4,0 Prozent) und Großbritannien (4,2 Prozent). Die höchsten Quoten hatten Griechenland (20,5 Prozent) und Spanien (16,7 Prozent). Über ein Jahr betrachtet ging die Arbeitslosigkeit in allen EU-Staaten zurück, am stärksten in Griechenland, Portugal, Kroatien und Zypern. Eurostat schätzt, dass im November in der EU insgesamt 18,116 Millionen Menschen arbeitslos waren, davon 14,263 Millionen im Euroraum.

Die Jugendarbeitslosigkeit betrug im Euroraum im November 18,2 Prozent - ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 20,5 Prozent. In Österreich stieg der Anteil der unter 25-Jährigen ohne Job im November auf 10,3 Prozent, gegenüber 9,5 Prozent im Oktober und gegenüber 10,2 Prozent im November 2016. Die niedrigsten Jugendarbeitslosenraten verzeichneten Tschechien (5,0 Prozent) und Deutschland (6,6 Prozent), die höchsten Griechenland (39,5 Prozent), Spanien (37,9 Prozent) und Italien (32,7 Prozent).

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"