Arbeitslosigkeit nach neuer Berechnung bei 5,6%

Wien (APA) - Die Statistik Austria hat ihre Methode zur Hochrechnung der Erwerbs- und Arbeitslosendaten geändert. Nach der neuen Gewichtung liegt die Arbeitslosenquote etwas höher als nach der alten: Für 2014 ergibt sich demnach eine Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent, nach bisheriger Methode wären es nur 5,0 Prozent.

Die neue Methode berechne mithilfe von Verwaltungsdaten die Arbeitsmarktlage genauer, heißt es von der Statistik Austria. Konkret wurde die "Non-Response-Gruppe", also diejenigen, die sich der Befragung verweigern, neu zugeordnet und gewichtet. In dieser Gruppe befänden sich nämlich überdurchschnittlich viele Arbeitslose.

Warum sich innerhalb dieser "Non-Response-Gruppe" überdurchschnittlich viele Arbeitslose befinden, dazu könne man nur Vermutungen anstellen, denn gesicherte Forschung gebe es keine, so die Statistiker. Möglicherweise würden Arbeitslose zurückhaltender als Erwerbstätige auf den Brief einer Behörde reagieren, die sie zu einer ausführlichen Befragung auffordere - vielleicht weil sie Verschlechterungen bei ihren Bezügen befürchten würden. Aber auch ein durch den Einkommensverlust verursachter Wohnungswechsel oder Sprachprobleme könnten die Gründe sein, dass Arbeitslose überproportional häufig nicht befragt werden könnten.

Weitere Faktoren, die zur Anhebung der Arbeitslosenquote beitragen, seien geänderte Rahmenbedingungen aufgrund revidierter Bevölkerungszahlen auf Basis einer Registerzählung 2011 sowie eine geänderte Gruppierung bei der Staatsangehörigkeit entsprechend den EU-Beitritten der vergangenen Jahre, die zu einer Neugewichtung der Gruppen führten.

Statistik-Methode richtet sich nach ILO-Definition

Die von der Statistik Austria ermittelten Daten richten sich nach der Definition der ILO (International Labour Organization - Internationale Arbeits-Organisation). Demnach reicht eine Stunde bezahlte Arbeit pro Woche aus, um als erwerbstätig zu gelten. Diese Quote wird auch "internationale Quote" genannt und in den Eurostat-Statistiken der EU verwendet.

Demgegenüber steht die Arbeitslosenquote nach nationaler österreichischer Berechnung, die vom Arbeitsmarktservice (AMS) ermittelt wird. Diese stützt sich auf die beim AMS vorgemerkten Arbeitssuchenden und ist deutlich höher als die internationale Quote. Für 2014 liegt die nationale Arbeitslosenquote bei 8,4 Prozent, die internationale Quote nun (neu) bei 5,6 Prozent.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach