Arbeitslosigkeit - Anstieg in Wien um 10,5 Prozent

Wien - Die Joblage in Wien bleibt angespannt: Im April kletterte die Zahl der als arbeitslos vorgemerkten Personen um ganze 24,2 Prozent auf 122.347. Dafür sanken die Schulungsteilnehmer um 28,3 Prozent. In Summe sind damit um 10,5 Prozent mehr Menschen auf Jobsuche als noch im Vergleichsmonat des Vorjahres, wie das AMS Wien am Montag mitteilte.

Problematisch ist die Situation vor allem für die Über-50-Jährigen: Hier gab es ein Plus von 25 Prozent. Bei den Personen unter 20 Jahren lag der Zuwachs indes bei unterdurchschnittlichen 8,5 Prozent. Besonders schwer hat man es derzeit etwa in den Branchen Bau, Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel.

Wiens AMS-Chefin Petra Draxl bekräftigte heute ihre Forderung nach zusätzlichen 50 Millionen Euro pro Jahr. Sie sollen u.a. für die Aufstockung von Deutschkursen eingesetzt werden. Das Wiener AMS hatte Mitte April beklagt, heuer nur mehr 15.000 statt 23.000 Kursplätze im Jahr 2014 anbieten zu können - und das in Zeiten starker Flüchtlingszuströme. Die Bundesregierung dotierte daraufhin nach. Dadurch werde man in der Bundeshauptstadt dieses Jahr nun auf rund 18.000 Plätze kommen, sagte ein Sprecher der APA.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"