Arbeitslosenzahl in Großbritannien vor Brexit-Votum gestiegen

Wenige Monate vor der anstehenden Abstimmung über den Verbleib Großbritanniens in der EU hat sich die Lage am Arbeitsmarkt auf der Insel eingetrübt. In den Monaten Dezember bis Februar legte die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit Mitte 2015 zu - und zwar um 21.000, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Daten des Nationalen Statistikamts ONS hervorgeht.

Zugleich verharrte die Arbeitslosenquote zuletzt den vierten Monat in Folge bei 5,1 Prozent. Notenbankchef Mark Carney hatte jüngst gewarnt, die im Juni anstehende Abstimmung über einen möglichen Ausstieg aus der EU werfe wirtschaftlich bereits ihre Schatten voraus. Laut Daten der Bank of England (BoE) nimmt die Investitionsneigung von Firmen im Servicesektor bereits ab. Zudem ist die Bereitschaft von Unternehmen im Bereich verbrauchernaher Dienstleistungen, Personal einzustellen, so niedrig wie seit Mitte 2013 nicht mehr.

Die Londoner Währungshüter hatten nach ihrem jüngsten Zinsbeschluss vor den Folgen eines unter dem Schlagwort "Brexit" bekannt gewordenen Austritts aus der Europäischen Union gewarnt, über den die Briten am 23. Juni abstimmen. Die Notenbank befürchtet, dass die Wachstumsaussichten Großbritanniens als Nicht-EU-Mitglied leiden könnten. Zugleich werde die Inflation in einem solchen Szenario wohl angeheizt.

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Handel: "Online und offline gehören untrennbar zusammen"

Wien/Linz (APA) - Die Befragung von Ex-Immofinanz-Mitarbeiter Christian Thornton am Donnerstag ist von Richterin Marion Hohenecker erneut sehr detailreich geführt worden. Penibel ging sie Unterlagen und bisherige Einvernahmen von Thornton durch. Thornton hatte damals gesagt, er gehe von einer "kleineren Gruppe" hinter dem Buwog-Provisionsempfänger Peter Hochegger aus. Wer genau dabei gewesen sei wisse er nicht.
 

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Grasser-Prozess - Thornton: "Kleinere Gruppe" hinter Hochegger

Bern (APA/sda) - Schweizer Schokolade gewinnt im Ausland weiter an Beliebtheit: Im vergangenen Jahr wurden 127.923 Tonnen Schokolade exportiert, das sind 4,8 Prozent mehr als 2016.
 

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