Arbeitslosenrate in Eurozone bleibt mit 9,1 Prozent auf Tiefstand

Brüssel (APA) - Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist im August bei 9,1 Prozent und damit auf dem tiefsten Stand seit Februar 2009 geblieben. Gegenüber Juli blieb die Quote unverändert, im August 2016 betrug die Arbeitslosigkeit noch 9,9 Prozent. In Österreich ging die Quote auf 5,6 Prozent hinauf, gegenüber 5,4 Prozent im Juli, womit die Alpenrepublik EU-weit auf Rang acht liegt, wie Eurostat Montag mitteilte.

Besser als Österreich haben im August Tschechien (2,9 Prozent), Deutschland (3,6 Prozent), Malta (4,2 Prozent), Ungarn und Großbritannien (je 4,3 Prozent), Niederlande und Polen (je 4,7 Prozent) sowie Rumänien (5,1 Prozent) abgeschnitten. Die höchsten Arbeitslosenraten registrierten Griechenland (21,2 Prozent) und Spanien (17,1 Prozent).

In der gesamten EU lag die Arbeitslosenquote im August bei 7,6 Prozent. Damit verzeichnete sie einen Rückgang gegenüber 7,7 Prozent im Juli sowie gegenüber 8,5 Prozent im August 2016. Dies ist laut Eurostat die niedrigste Quote, die seit November 2008 in der EU verzeichnet wurde. Über ein Jahr betrachtet fiel die Arbeitslosenquote in allen EU-Staaten, bis auf Finnland, wo sie unverändert blieb. Die stärksten Rückgänge wurden in Zypern, Griechenland und Spanien registriert.

Die Jugendarbeitslosigkeit ging ebenfalls zurück. Sie lag im August in der EU bei 16,7 Prozent und in der Eurozone bei 18,9 Prozent, gegenüber 18,5 Prozent bzw. 20,6 Prozent im August 2016. Die niedrigste Quote im August verzeichnete Deutschland (6,4 Prozent), die höchste Griechenland (43,3 Prozent). In Österreich stieg die Jugendarbeitslosenrate im August auf 10,2 Prozent, gegenüber 9,6 Prozent im Juli. Im August 2016 hatte Österreich eine Quote von 11,4 Prozent bei den unter 25-Jährigen.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"