Arbeitslosenrate in der Eurozone im Juli unverändert bei 8,2 Prozent

Brüssel (APA) - Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im Juli unverändert gegenüber Juni bei 8,2 Prozent geblieben. Wie Eurostat am Freitag weiter mitteilte, ist dies die niedrigste Rate, die seit November 2008 im Euroraum verzeichnet wurde. Österreich hatte mit 4,9 Prozent den zehntniedrigsten Wert in der EU.

Im Juli 2017 hatte die Arbeitslosenquote in der Eurozone noch 9,1 Prozent betragen.

In der gesamten EU lag die Arbeitslosenquote im Juli bei 6,8 Prozent. Dies ist ein Rückgang gegenüber 6,9 Prozent im Juni sowie gegenüber 7,6 Prozent im Juli 2017. Dies ist die niedrigste Quote, die seit April 2008 in der EU verzeichnet wurde.

Die niedrigsten Quoten verzeichneten im Juli Tschechien (2,3 Prozent), Deutschland (3,4 Prozent) und Polen (3,5 Prozent), die höchsten dagegen Griechenland (19,5 Prozent) und Spanien (15,1 Prozent). Über ein Jahr betrachtet fiel die Arbeitslosenquote in allen EU-Staaten. Die stärksten Rückgänge wurden in Zypern, Griechenland, Portugal und Kroatien verzeichnet.

Die Jugendarbeitslosenquote lag im Juli in der EU bei 14,8 Prozent und im Euroraum bei 16,6 Prozent, gegenüber 16,8 Prozent bzw. 18,7 Prozent im Juli 2017. Die niedrigsten Quoten verzeichneten Deutschland (6,1 Prozent), Malta (6,3 Prozent) und Tschechien, während die höchsten Raten von Griechenland (39,7 Prozent), Spanien (33,4 Prozent) und Italien (30,8 Prozent) gemeldet wurden. In Österreich betrug die Jugendarbeitslosigkeit im Juli 9,4 Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro