ALG - Auch Wiener FCG-Fraktion gegen Vermögenszugriff

Wien (APA) - Auch die Christgewerkschafter in Wien warnen vor einem Zugriff auf das Vermögen von Arbeitslosen. "Die Reform der Arbeitslosenversicherung darf sich nicht zur Armutsfalle für betroffene Arbeitnehmer entwickeln", sagte der Wiener FCG-Landesgeschäftsführer Fritz Pöltl am Freitag in einer Aussendung.

Die ÖAAB-FCG-Listengemeinschaft in der Arbeiterkammer spreche sich deshalb gegen den geplanten "staatlichen Griff in die Taschen und auf das Vermögen und das Eigentum von Arbeitssuchenden" aus. Denn die Digitalisierung werde in den nächsten Jahren einen gewaltigen Strukturwandel in vielen Bereichen mit sich bringen. Betroffen davon wären besonders die über 50-Jährigen, die sich im jahrzehntelangen Arbeitsleben Eigentum geschaffen hätten.

Dieses - ob auf einem Bankkonto, in Form eines Autos oder einer Eigentumswohnung - würde bei einer unverschuldeten Arbeitslosigkeit und dem Entfall des Arbeitslosengeldes vom Staat herangezogen werden. Für die ÖAAB-FCG Fraktion stehe die Schaffung von Eigentum aber an erster Stelle, weil dies die beste Armutsbekämpfung darstelle. "Wir sind für eine sinnvolle Reform, sagen aber ein deutliches Nein zu einem Abtausch von Notstandshilfe und Mindestsicherung", stellte Pöltl klar.

Auch würden Zeiten des Mindestsicherungsbezugs nicht für die Pension angerechnet. Zugleich werde das Partnereinkommen ebenfalls herangezogen. Außerdem wäre nicht mehr das AMS für die "somit ausgesteuerten" Arbeitslosen zuständig, sondern die Länder und Gemeinden, verwies er auf die damit zusammenhänge Verlagerung der Kosten.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen