Arbeitskostenanstieg in EU um 1,9 Prozent - Österreich +5,2 Prozent

Die Arbeitskosten pro Stunde sind in der EU im vierten Quartal 2015 im Jahresvergleich um 1,9 Prozent gestiegen. Die Eurozone verzeichnete ein Plus von 1,3 Prozent. Spitzenreiter war Rumänien (+11,4 Prozent) vor Tschechien (+8,6 Prozent), Lettland (+7,7 Prozent), Bulgarien (5,8 Prozent) und der Slowakei (+5,3 Prozent). Österreich verzeichnete mit 5,2 Prozent den sechsthöchsten Anstieg in der EU.

Dann folgen nach Daten von Eurostat vom Freitag Litauen (+4,7 Prozent), Estland (+4,5 Prozent), Ungarn (+4,0 Prozent), Malta (+3,5 Prozent), Großbritannien (+3,4 Prozent), Schweden und Polen (je +3,0 Prozent), Deutschland (+2,1 Prozent), Portugal (+2,0 Prozent), Finnland (+1,7 Prozent), Dänemark und Spanien (je +1,5 Prozent), Frankreich (+1,3 Prozent), Slowenien (+1,1 Prozent), Kroatien (+0,7 Prozent) und Belgien (+0,1 Prozent). Unverändert blieb die Lage in Irland. Sinkende Arbeitskosten verzeichneten Italien und Zypern (je -0,8 Prozent), die Niederlande (-0,4 Prozent) und Luxemburg (-0,1 Prozent).

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma