Aral und Rewe schmieden Tankstellenallianz in Deutschland

Deutschlands größte Tankstellenkette Aral und die Supermarktkette Rewe schmieden eine Allianz: Bis 2021 werden bis zu 1.000 blauweiße Tankstellenshops unter dem Namen Rewe ToGo eröffnet. Das teilten die Unternehmen heute, Mittwoch, mit.

In den Tankstellenshops sollen die Kunden nicht nur Kaffee, warme Snacks und Schokoriegel kaufen können, sondern auch frische Backwaren, Fleisch, Obst, Gemüse und Konserven.

Bereits vor knapp zwei Jahren hatten die Unternehmen zehn Testmärkte an Aral-Tankstellen eröffnet. Das neue Angebot habe zu deutlich höheren Umsätzen im Shopgeschäft geführt und neue Kundengruppen angelockt, berichteten die Unternehmen. Nun soll das Modell schnell ausgerollt werden. Betrieben werden die Geschäfte von Aral, Rewe übernimmt die Belieferung.

Der Hintergrund: Für die Tankstellenbetreiber ist das Shopgeschäft inzwischen von überragender Bedeutung. Denn aus ihm stammen durchschnittlich mehr als 60 Prozent des Einkommens der Aral-Tankstellenunternehmer. Der Verkauf von Kraftstoffen und die Autowäsche liefern dagegen nur jeweils rund 15 Prozent des Ertrages.

Deshalb will Aral noch heuer an 50 weiteren Standorten Rewe-Shops eröffnen. Im kommenden Jahr sollen über 200 weitere Stationen umgerüstet werden. Bis 2021 könnten es dann an die 1.000 sein, heißt es. Die neuen Shops sollen ein Angebot von rund 1.200 Artikel führen und nicht nur Autofahrer, sondern auch Kunden aus der Nachbarschaft ansprechen.

US-Präsident Donald Trump wirbelt an verschiedenen Fronten

Wirtschaft

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Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der in der Koalition umstrittenen Frage technischer Diesel-Nachrüstungen eine Entscheidung bis Ende September angekündigt. "Wir müssen gucken, wie wir unter der Maßgabe der Verhältnismäßigkeit, der Notwendigkeit, möglichst Fahrverbote zu vermeiden, eine vernünftige Lösung finden Ende September", sagte die CDU-Politikerin am Freitag in Berlin.
 

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Merkel: Bis Ende September Entscheidung zu Diesel-Umrüstungen

Brüssel (APA) - Auch der deutsche Staatsminister Michael Roth hält ein No-Deal-Szenario beim Brexit für möglich. "Wir können derzeit nichts ausschließen", betonte er vor dem Brexit-Rat am Freitag in Brüssel. Der Brexit zeige "auf dramatische Weise, dass der Austritt aus der EU kein einziges Problem" löse. Immerhin liege nun ein Vorschlag Londons vor, "auf den wir sehr lange gewartet haben", so Roth.
 

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Brexit - Deutscher Staatsminister Roth: Auch No-Deal-Szenario möglich