Arabischer Investor Aabar will UniCredit-Beteiligung reduzieren

Der arabische Investor Aabar Investment, größter Aktionär der italienischen Bank-Austria-Mutter UniCredit, will seine Unicredit-Beteiligung offenbar abstoßen oder zumindest deutlich reduzieren. Der Fonds aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) plane die Platzierung einer Anleihe, die in Anteile an der italienischen Großbank gewandelt werden könne, berichteten italienische Medien am Dienstag.

Diese Transaktion soll Aabar bis zu 2 Mrd. Euro einbringen. Damit will sich der Fonds liquide Mittel zu günstigen Bedingungen sichern, berichteten Medien. Auf diese Weise könnte Aabar seine Beteiligung an der Bank Austria-Mutter um bis zu 3 Prozent reduzieren.

Der Fonds hält aktuell 6,5 Prozent an der italienischen Großbank - das Aktienpaket ist derzeit rund 2,4 Mrd. Euro wert. Aabar ist mit zwei Mitgliedern im UniCredit-Aufsichtsgremium vertreten - darunter dem ehemaligen Ferrari-Chef Luca Cordero di Montezemolo. Der Fonds hatte erstmals bei der Kapitalerhöhung der UniCredit 2008 über Wandelanleihen in die Bank investiert.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor