Arabischer Investor Aabar will UniCredit-Beteiligung reduzieren

Der arabische Investor Aabar Investment, größter Aktionär der italienischen Bank-Austria-Mutter UniCredit, will seine Unicredit-Beteiligung offenbar abstoßen oder zumindest deutlich reduzieren. Der Fonds aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) plane die Platzierung einer Anleihe, die in Anteile an der italienischen Großbank gewandelt werden könne, berichteten italienische Medien am Dienstag.

Diese Transaktion soll Aabar bis zu 2 Mrd. Euro einbringen. Damit will sich der Fonds liquide Mittel zu günstigen Bedingungen sichern, berichteten Medien. Auf diese Weise könnte Aabar seine Beteiligung an der Bank Austria-Mutter um bis zu 3 Prozent reduzieren.

Der Fonds hält aktuell 6,5 Prozent an der italienischen Großbank - das Aktienpaket ist derzeit rund 2,4 Mrd. Euro wert. Aabar ist mit zwei Mitgliedern im UniCredit-Aufsichtsgremium vertreten - darunter dem ehemaligen Ferrari-Chef Luca Cordero di Montezemolo. Der Fonds hatte erstmals bei der Kapitalerhöhung der UniCredit 2008 über Wandelanleihen in die Bank investiert.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los