AR-Chef erwartet bald wieder Dividende von RBI

(Reuters) - Der Aufsichtsratschef der Raiffeisen Bank International verspricht den Aktionären nach dem Verlustjahr 2014 wieder Dividenden.

"Das operative Geschäft der RBI läuft gut. Dass jetzt Jahre der Dividendenlosigkeit folgen, ist nicht realistisch", sagte Walter Rothensteiner in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem "Kurier". Für das laufende Jahr erwartet die Bank wegen der Ukraine-Krise und Problemen in Ungarn einen Verlust von bis zu einer halben Milliarde Euro. "Von den Parametern, die daliegen, sehe ich keinen Grund, warum nicht im nächsten Jahr wieder ein positives Ergebnis erreicht werden sollte", sagte er. Rothensteiner ist Chef der Raiffeisen Zentralbank, die die Mehrheit an der RBI hält.

Den laufenden Banken-Stresstest werde die Raiffeisen-Gruppe wohl bestehen. "Wenn Raiffeisen den nicht schaffen würde, würde ich mich sehr wundern", bekräftigte Rothensteiner. "Es wird aber in Europa einige Banken geben, die dann relativ bald Kapital brauchen. Der Markt für Eigenkapital wird europaweit schwierig", sagte er. Die RBI hatte sich zu Jahresbeginn 2,8 Milliarden Euro über eine Kapitalerhöhung geholt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro