April-Inflation - Täglicher Einkauf um 1 Prozent teurer

Die Teuerungsrate beim täglichen Einkauf lag im April mit 1 Prozent genau auf dem Niveau der allgemeinen Inflationsrate. Der Preisanstieg für Pensionistenhaushalte lag mit 1,2 Prozent leicht darüber. Im Monatsvergleich mit dem März gab es die höchste Teuerung bei der Ausgabengruppe "Bekleidung und Schuhe" (1,8 Prozent).

Deutlich teurer wurden Restaurantbesuche, hierfür musste im April 3 Prozent mehr gezahlt werden. Die Bewirtungskosten legten um 3,1 Prozent zu, die Kosten für Übernachtungen aber nur um 0,8 Prozent. Für Nahrungsmittel mussten die Verbraucher im April um 1,1 Prozent mehr bezahlen, alkoholfreie Getränke wurden um 3,2 Prozent teurer, bei Bohnenkaffee gab es einen Zuwachs von 8,8 Prozent.

Eine über der allgemeinen Inflationsrate liegende Teuerung gab es bei den Versicherungsdienstleistungen (1,8 Prozent).

Ganz anders hingegen war die Preisentwicklung beim Verkehr (minus 2,7 Prozent). Hier drückten die Spritpreise mit minus 10,4 Prozent kräftig nach unten. Reparaturen hingegen wurden um 3,1 Prozent teurer. Rückläufig waren die Ausgaben bei Freizeit und Kultur mit minus 1 Prozent. Ausschlaggebend war hier ein Rückgang von 7,8 Prozent bei den Pauschalreisen.

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2005) lag im April bei 121,85 (März 121,68). Die harmonisierte Inflationsrate betrug - wie im März - 0,9 Prozent.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen