Apples iPhone beschert Chipkonzern TSMC Gewinnsprung

Der weltgrößte Chipauftragsfertiger TSMC profitiert von seinem wichtigsten Kunden Apple. Dank des Erfolgs des iPhones kletterte der Gewinn im ersten Quartal um 65 Prozent auf umgerechnet 2,4 Milliarden Euro (79 Milliarden Taiwan Dollars), wie der taiwanische Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg um 50 Prozent. TSMC kommt zu Gute, dass auch andere Geräte wie Uhren oder Waschmaschinen immer mehr Chips beinhalten.

Branchenbeobachter äußerten aber bereits Zweifel, ob der Erfolg des Unternehmens weiter anhalten kann. TSMC hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als führender Hersteller für die kleinsten und leistungsstärksten Halbleiter gemacht. Hier ist die Konkurrenz mit Samsung Electronics und Intel aber groß. So gehen viele davon aus, dass TSMC bei dem neuesten iPhone-Modell, das im Laufe des Jahres erwartet wird, das Nachsehen gegenüber Samsung hat.

Ein weiterer Risikofaktor für TSMC sind die sinkenden Preise für Smartphones. Die Hersteller könnten sich Analysten zufolge verstärkt bei Firmen wie Semiconductor Manufacturing International oder United Microelectronics bedienen, deren Chips zwar keine Spitzentechnologie aufweisen, aber deutlich billiger sind.

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co