Apples iPhone beschert Chipkonzern TSMC Gewinnsprung

Der weltgrößte Chipauftragsfertiger TSMC profitiert von seinem wichtigsten Kunden Apple. Dank des Erfolgs des iPhones kletterte der Gewinn im ersten Quartal um 65 Prozent auf umgerechnet 2,4 Milliarden Euro (79 Milliarden Taiwan Dollars), wie der taiwanische Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg um 50 Prozent. TSMC kommt zu Gute, dass auch andere Geräte wie Uhren oder Waschmaschinen immer mehr Chips beinhalten.

Branchenbeobachter äußerten aber bereits Zweifel, ob der Erfolg des Unternehmens weiter anhalten kann. TSMC hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als führender Hersteller für die kleinsten und leistungsstärksten Halbleiter gemacht. Hier ist die Konkurrenz mit Samsung Electronics und Intel aber groß. So gehen viele davon aus, dass TSMC bei dem neuesten iPhone-Modell, das im Laufe des Jahres erwartet wird, das Nachsehen gegenüber Samsung hat.

Ein weiterer Risikofaktor für TSMC sind die sinkenden Preise für Smartphones. Die Hersteller könnten sich Analysten zufolge verstärkt bei Firmen wie Semiconductor Manufacturing International oder United Microelectronics bedienen, deren Chips zwar keine Spitzentechnologie aufweisen, aber deutlich billiger sind.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

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Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

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Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur