Apple-Zulieferer LG Display profitiert von neuem iPhone

(Reuters) - Der rekordträchtige Verkaufstart des neuen iPhone füllt auch die Kassen des südkoreanischen Zulieferers LG Display. Der weltgrößte Hersteller von LCD-Bildschirmen gab am Mittwoch einen überraschend kräftigen Anstieg des operativen Gewinns um 22 Prozent auf umgerechnet 354 Millionen Euro bekannt. Auch Bildschirme für TV-Geräte waren gefragt. Vor allem das lukrativere Geschäft mit größeren Modellen lief rund. Wieder orderten Kunden wie Apple und LG Electronics mehr Bildschirme, allerdings sank auch erneut der Durchschnittspreis der Produkte. Deshalb ging der Umsatz um 0,5 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zurück.

Das Management setzt aber auf ein Ende des Preisrückgangs. "Im dritten Quartal hat sich ein Aufwärtstrend bei den Bildschirm-Preisen abgezeichnet, weil die steigende Nachfrage nach großen Bildschirmen das Angebot knapp hält", sagte Finanzchef Don Kim. Zudem dürften auch die Bestellungen des Großkunden Apple für die neuen iPhone-Modelle 6 und 6 Plus angesichts des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts und der verspäteten Marktzulassung in China anziehen.

Die Markt-Prognosen von LG Display sind auch für wichtige Zulieferer wie dem Darmstädter Pharma- und Spezialchemie-Konzern Merck von Bedeutung. Merck ist der weltgrößte Hersteller von Flüssigkristallen, die in unter anderem in Flachbildschirmen von TV-Geräten, Tablet-Computern und Handys zum Einsatz kommen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro