Apple-Zulieferer Foxconn baut Stellen ab und setzt auf Roboter

Shenzhen (APA/Reuters) - Der taiwanesische Apple-Zulieferer Foxconn baut angesichts steigender Arbeitskosten und abflauenden Wachstums auf dem Smartphone-Markt Stellen ab. Ein Sprecher des Konzerns nannte zwar weder Zeitraum noch Umfang der geplanten Maßnahmen. Er wies aber in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters darauf hin, dass die Arbeitskosten sich seit 2010 mehr als verdoppelt hätten.

Zudem seien die Zeiten des zweistelligen Umsatzwachstums vorbei. "Selbst wenn sich die Technologie verbessert, werden der Preis fallen", sagte der Sprecher über die Entwicklung bei Smartphones und anderen mobilen Geräte. "Wir haben uns damit abgefunden, unsere Kunden haben sich damit abgefunden."

Die Foxconn-Gruppe und ihr Flagschiff-Unternehmen Hon Hai Precision Industry beschäftigen etwa 1,3 Millionen Menschen. Der Hauptkunde ist der amerikanische iPhone- und iPad-Bauer Apple. In diesem Jahr dürfte das Wachstum auf dem Smartphone-Markt auf 13 Prozent abklingen, halb so viel wie im Jahr zuvor, schätzt die Forschungsgruppe IDC. Gleichzeitig dürfte 2018 der Preis für ein Durchschnittsmodell um 19 Prozent fallen.

Daher setze Foxconn langfristig auf Automatisierung, um die Arbeitskosten im Griff zu halten, sagte der Sprecher. Die vom Konzern-Vorsitzenden Terry Gou ins Spiel gebrachte Zahl von einer Million Roboter sei allerdings weniger ein festes Ziel als "ein allgemeines Konzept". Apple sollte am Dienstag nach US-Börsenschluss Geschäftszahlen vorlegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte