Apple-Zulieferer Foxconn will für Sharp deutlich weniger bieten

Taipeh/Osaka - Der Apple-Zulieferer Foxconn senkt einem Medienbericht zufolge sein Angebot für den angeschlagenen japanischen Elektronikkonzern Sharp deutlich. Wie die Nachrichtenagentur Jiji am Montag meldete, will Foxconn nun statt fast 490 Mrd. Yen (3,9 Milliarden Euro) etwa 100 Mrd. Yen weniger für Sharp-Aktien ausgeben.

Zwar plane Foxconn weiterhin, zwei Drittel von Sharp zu übernehmen. Der Preis je Aktie solle jedoch gesenkt werden. Bis zum Ende des Monats sollten die Japaner nun über das neue Angebot entscheiden. Eine Stellungnahme von Sharp lag zunächst nicht vor. Die Aktienmärkte in Japan waren am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.

Ursprünglich sollte das Geschäft mit einem Gesamtvolumen von fast 5,3 Mrd. Euro Ende Februar unterschrieben werden. Doch in letzter Minute änderte sich die Faktenlage. Es ging nach Angaben von Insidern um bis dato nicht bekannte Schulden von Sharp. Zuletzt wurde bekannt, dass Foxconn mit Sitz in Taiwan noch Zahlen für das jüngste Quartal sehen wollte. Dadurch verzögerte sich der geplante Zukauf weiter.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit