Apple-Zulieferer Dialog will Synaptics nicht mehr kaufen

Berlin/London (APA/Reuters) - Wenige Wochen nach Beginn der Übernahmeverhandlungen hat der Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor seine Bemühungen zum Kauf der US-Technologiefirma Synaptics an den Nagel gehängt. Dialog habe die Gespräche beendet, teilte der schwäbisch-englische Chiphersteller am Dienstagabend mit. Warum der Deal scheiterte, gab Dialog nicht an.

Insidern zufolge fand der US-amerikanische Touchpad-Hersteller unter anderem den angebotenen Kaufpreis zu niedrig. Eine Übernahme wäre für Dialog wohl nicht einfach zu stemmen gewesen. Während Dialog an der Börse rund 1,1 Mrd. Euro wert ist, kommt Synaptics auf etwa 1,5 Mrd. Euro.

Anleger in Frankfurt nahmen das Ende der Verhandlungen positiv auf. Die Dialog-Aktie kletterte im Tecdax mehr als sieben Prozent. Allerdings profitierte das Papier auch von der guten Apple-Quartalsbilanz. Der iPhone-Hersteller gehört zu den Hauptkunden von Dialog. Analysten zufolge macht Dialog fast 80 Prozent seines Umsatzes mit Lieferungen an Apple. In den vergangenen Monaten hatten Sorgen vor Auftragsverlusten den deutschen Chiphersteller an der Börse unter Druck gesetzt. Am Donnerstag gibt das Unternehmen Einblick ins zweite Quartal.

Im Minus notierte die Synaptics-Aktie nach dem Aus der Gespräche. Sie gab nachbörslich mehr als zehn Prozent nach. Firmenchef Rick Bergman versicherte, der Hersteller von Fingerabdruckssensoren und Berührungsbildschirmen sei auch als selbstständiges Unternehmen gut aufgestellt.

Im Juni hatte Dialog mitgeteilt, eine umfangreiche Prüfung ("due diligence") im Zusammenhang mit einem möglichen Erwerb von Synaptics fortsetzen zu wollen. Es bestehe keine Sicherheit, dass eine Transaktion zustande komme.

Istanbul/Washington (APA/dpa) - "Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Privatperson und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall Khashoggi?
 

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"Große Geschäfte!" - Trumps USA und Riad verbinden Milliarden

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank tauscht die Führung ihrer Transaktionsbank aus. Stefan Hoops, bisher Co-Vertriebschef der Kapitalmarktsparte, trete die Nachfolge von John Gibbons an, bestätigte ein Banksprecher am Donnerstag. Gibbons verlasse die Bankenbranche. Finanzkreisen zufolge wechselt er zu einem Kunden der Bank. Hoops wird wie sein Vorgänger Gibbons an Investmentbank-Chef Garth Ritchie berichten.
 

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Deutsche Bank tauscht Chef der Transaktionsbank aus

Wien (APA) - Österreich und China wollen über eine Nachfolgeregelung zu sogenannten Soft Loans verhandeln. Soft Loans sind staatlich gestützte Kredite für Unternehmen, die in Entwicklungsländern aktiv werden. Seit 2012 stehen sie für Investitionen in China allerdings nicht mehr zur Verfügung, weil das Land die dafür vorgesehene Obergrenze beim Einkommen pro Kopf überschritten hat.
 

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Österreich und China verhandeln Nachfolgeinstrument zu Soft Loans