Apple-Zulieferer baut Bildschirmfabrik für über eine Milliarde Euro

Der Apple-Zulieferer Japan Display baut eine neue Bildschirmfabrik für 170 Mrd. Yen (1,3 Mrd. Euro). Die neue Anlage in der zentraljapanischen Stadt Hakusan soll pro Monat 25.000 LCD-Bildschirme für Smartphones und Tablet-Computer herstellen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die Produktion solle nächstes Jahr anlaufen.

Hintergrund für das Projekt sei die "wachsende Nachfrage nach immer besseren Bildschirmen".

Vor zwei Wochen hatte es erste Medienberichte über den Fabrikneubau gegeben. Damals hieß es, Apple übernehme einen bedeutenden Teil der Investition. Eine Bestätigung dafür war am Freitag nicht zu erhalten.

Der Bau der neuen Fabrik könnte ein Zeichen für eine wachsende Nachfrage des US-Technologiekonzerns nach LCD-Bildschirmen sein. Apple hatte zuletzt mit den neuen Smartphone-Modellen iPhone 6 und iPhone 6 Plus gute Geschäfte gemacht. Nach Berechnungen des Branchendienstes Gartner jagte das US-Unternehmen dem ewigen Konkurrenten Samsung aus Südkorea im vierten Quartal 2014 beim Smartphone-Verkauf an Endverbraucher den Spitzenplatz ab.

Der Zulieferer Japan Display war im April 2012 aus den entsprechenden Sparten der japanischen Technologieriesen Sony, Toshiba und Hitachi entstanden. Im vergangenen Jahr ging der Bildschirmhersteller an die Börse. Für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr sagte das Unternehmen zunächst einen Nettogewinn von 26,8 Mrd. Yen voraus, inzwischen rechnet es aber mit einem Nettoverlust von zwölf Mrd. Yen.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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